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II
1. Die zum Löschen bestimmten Leute müssen eher mit Aexten, Schippen und Hacken zu Hülfe kommen, als mit Wassergefäßen; denn selten ist Wasser genug vorhanden oder kann angewandt werden, und zweck— mäßiger ist die Isolirung des Feuers durch Gräben und Reinigen des Bodens von Holz und feuerfangen— den Materialien, und das Löschen durch Bewerfen mit Er de.
2. Hinter dem Feuer, d. h. von da, wo der Wind herkömmt, gehe man so dicht als man kann heran, um es einzuschließen, vor ihm, wohin es zu brennt, so weit ab, daß man erwarten kann, einen hinlänglichen Raum zu säubern, ehe es herankömmt und die Arbeiter verjagt. Wer alles retten will, rettet gewöhnlich gar nichts. Hier ziehe man einen Graben und schäle die etwa brennbare Bodendecke ab, werfe die nächste am Gra— ben hinter denselben, die andere dem Feuer zu. Nä— hert sich dasselbe, so brenne man ihm entgegen, d. h. man zünde von selbst das Holz oder feuerfangende Material zwischen dem Feuer und dem Graben an, welches angezündete Feuer jedesmal die Eigenschaft hat, dem Hauptfeuer entgegen zu brennen. Man er— reicht dadurch einen schon ausgebrannten Raum, der dem Feuer am sichersten Schrankeu setzt, und hinter dem kleinern Feuer können die Löschenden sicherer ar— beiten.
3. Wo die Gefahr am größten ist, ist die Siche— rung und Hülfe am dringendsten, deßhalb müssen junge Dickungen und Schläge, auf denen viel Holz stehet und Abraum liegt, am ersten gesichert werden.


