Teil eines Werkes 
2 (1821) Zweiter Band, enthaltend die Lehre von der Forstbeschützung ...
Entstehung
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daß das Aufreißen des Meilers bei windstillem feuchten Wetter geschiehet, alles Feuer gehörig gelöscht werde, und keine Kohlen verladen werden, ehe man nicht gesichert ist, daß dies geschehen ist, auch die frisch gelöschten nicht ohne Aufsicht bleiben;

daß die Schirme von trocknem Reisig in gehöriger Entfernung stehen.

Sorgfältige Beobachtung dessen, was nach Lage der Oertlichkeit Gefahr erzeugen kann, wird am be sten die Vorschriften an die Hand geben, die statt fin den müssen, um sie zu vermeiden.

Ist das Feuer ausgebrochen, so werden die Mit tel nöthig, um seine Verbreitung zu verhindern.

Um ihm natürliche Gränzen zu setzen, hat man breite Feuergestelle, welche stets von Holze rein gehal ten werden, durch den Wald gehauen, so wie die Rein haltung der Waldwege verordnet. Bei einem sehr großen Feuer in Dickichten und Schlägen halten diese, wenn sie nicht sehr breit sind, dasselbe nicht auf, und ein kleines kann man ohnedies dämpfen. Bei der gro⸗ ßen Bodenfläche, welche sie wegnehmen, sind sie daher, wenn sie nicht zugleich zu einem andern Gebrauche, als zu Straßen, Abtheilungslinien, Viehtreiben u. dgl. dienen, unnütz und schädlich da sie eine Menge Bo den productionslos machen, ohne ihren Zweck zu er füllen, zumal da sie selten ganz rein zu erhalten sind, und das Feuer in dem Moose und Wurzeln doch fort läuft.

Folgende Maßregeln bei Waldfeuern dürften die zweckmäßigsten seyn:

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