Teil eines Werkes 
2 (1821) Zweiter Band, enthaltend die Lehre von der Forstbeschützung ...
Entstehung
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Die zuweilen eintretenden Ueberschwemmungen zu verhindern, liegt gewöhnlich außer dem Wirkungskreise des Forstbeamten oder Privat-Forstbesitzers. Was er thun kann, um dem Uebel vorzubeugen oder seine Nach⸗ theile zu vermindern, ist:

Deckung der Ufer durch Weiden und wurzelreiches Strauchholz; ö

Hinwegräumung der Hindernisse des freien Was serlaufes in den Flußbetten, Verdämmung der Wasser ausläufe und Verminderung der Flußkrümmungen;

Vorbeugung entstehender Wasserrisse durch Hin wegweisung zusammenströmender Gewässer, Beachtung und Verhinderung jeder unerlaubten Wasserspannung durch Müller, Wiesenbesitzer ꝛc.;

Schutz und Erhaltung der vorhandenen Dämme und ihre Sicherung durch vor ihnen anzubauendes Strauchholz, welches die Gewalt des Wassers bricht;

Bepflanzung angeschwemmter Sandbänke zu ihrer Sicherung und Erhöhung, um die Ufer zu sichern, in⸗ dem sie bewachsenes Vorland erhalten.

Bei jungen Saaten, auf welchen im Frühjahre vom Schnee oder Platzregen für die jungen Pflanzen nachtheiliges Wasser stehen bleibt, kann man oft mit wenig Spatenstichen Ablauf verschaffen, und man muß deßhalb die nöthige Aufmerksämkeit auf sie ver⸗ wenden.

5. Feuer entstehet im Walde angelegt von Hir⸗ ten, um sich bessere Weide zu verschaffen, oder durch andere Menschen, um stattfindende Holzdefecte zu ver⸗ decken ꝛc.