Teil eines Werkes 
2 (1821) Zweiter Band, enthaltend die Lehre von der Forstbeschützung ...
Entstehung
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3. Schnee, Duft, Rohreif, Glatteis und Hagel,

4. Wasser,

5. Feuer,

6. Flugsand,

7. wuchernde Forstunkräuter.

Lavinen jeder Art, Erdfälle u. dgl. übergehen wir, da sie in den Gegenden, für welche diese Schrift bestimmt ist, nicht vorkommen, ob sie wohl in hohen Berggegen den eine sehr wesentliche Berücksichtigung verdienen.

1. Der Schaden, welcher durch eine zu große Hitze im Forste entstehet, ist eine Austrocknung des Bodens, welche verursacht, daß den Wurzeln die nöthigen Nah rungsmittel fehlen, da sie auf die Pflanzen selbst kei nen unmittelbaren nachtheiligen Einfluß äußert. Das was der Forstmann dabei für die Waldbeschützung thun kann, ist:

dem Boden die nöthige Beschattung zu erhalten, und ihn nie unausgesetzt den Wirkungen der Sonne zu über lassen;

Holzarten zu wählen, welche die Trockniß in einem hohen Grade ertragen können, wenn diese zu fürch ten ist;

bei Stauberde die Entwässerung zu vermeiden und lieber die nöthige Spannung des Wassers zu sichern.

Große Kälte oder Frost wirkt nachtheilig auf die Holzpflanzen ein entweder durch gänzliche Zerstörung oder theilweise Beschädigung. Die erste erfolgt, wenn junge zärtliche Holzpflanzen, als Ahorn, Buchen ꝛc. bei dem Aufgehen vom Froste getroffen, wenn noch nicht

gehörig verholzte Triebe und Stämme im Herbste da * 1