Teil eines Werkes 
2 (1821) Zweiter Band, enthaltend die Lehre von der Forstbeschützung ...
Entstehung
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XIII

Es sey mir nun noch verziehen, wenn ich ei nen ganz fremdartigen Gegenstand kurz in diesem Vorworte berühre.

Die von mir im vorigen Jahre herausgegebene Schrift über forstwissenschaftliche Bildung und Un⸗ terricht hat mir mannigfaltige Angriffe zugezogen, und ist hin und wieder sehr ungünstig beurtheilt wor den, weil die Hülfslehrer an den Forstacademien zu finden glaubten, daß zu wenig Werth auf den ausgedehnten Unterricht in den Hülfswissenschaften gelegt wurde. Man nannte die von mir vorgeschla gene Art des Unterrichts eine Dressur, und leitete den Wunsch einer Beschränkung der Hülfswissen schaften für die gewöhnliche Mehrzahl der Schü ler aus dem eignen Mangel an Bildung und dem eignen mängelhaften empirischen Wissen ab.

Ich habe dieß, so wie alle persönlichen An griffe mit Seillschweigen übergangen, da die Wis senschaft bei Streitigkeiten, welche in der Art ge führt werden, mit welcher meine Gegner die Arena betraten, keinen Gewinn hat. Man hat mich entweder nicht verstanden, oder man hat mich snicht verstehen wollen. Es ist nie meine Idee gewesen, hehäupten zu wollen, daß zu einer vollkommnen Ausbildung als Forstmann, zur Vervollkommnung der Wissenschaften, nicht Kenntniß der Hülfswis senschaften in einem großen Umfänge nöthig wäre; ich habe bloß ausgeführt, daß der gewöhnliche Un terricht auf den Academieen für die Mehrzahl ih⸗