einen gegebenen Forst, und die Durchführung des ganzen Verfahrens bei einem als Beispiel aufgestell— ten einzurichtenden und abzuschätzenden Walde. Wo Beispiele zur Anwendung der gegebenen Lehren nöthig schienen, sind diese auch stets einzeln gleich gegeben, um dem Leser alles so deutlich als möglich darzustellen. Alles dieß nun nochmals umständlich zu wlederholen, die Feststellung des Umtriebes, Wahl der Holzarten, Ausgleichung des periodischen Er-⸗ trages ꝛc. durch Beispiele nochmals vereint bei einem imaginairen Forste darzustellen, konnte d. V. um so weniger für zweckmäßig halten, als es doch un— möglich ist, alle die mannigfaltigen verschiedenen Abweichungen der Oertlichkeit, der Servituten, La— ge des Klimas, Bodens, Forstes, der mannigfal— tigen Rücksichten des Forstschutzes und der Forstbe— nutzung, bei einem einzigen Beispiele darzustellen. Jeder Versuch dazu würde große Verstärkung und Vertheurung des Buches herbeigeführt haben, ohne es brauchbarer zu machen. Nicht die Form, sondern der Geist, in welchem die Forsteinrichtung ꝛe. erfol⸗ gen soll, war die Absicht zu geben. Wer den zweiten aus dem Gegebenen nicht zu fassen vermag, dem kann die erste nichts nutzen, die überdem nicht so wesentlich ist. Das beste Beispiel zur Anwendung ist, wenn jemand seinen Forst unter allen Verhält⸗ nissen sich selbst genau darstellt, und die Anwendung des Gelehrten darauf versucht, ehe er zur wirklichen Ausführung schreitet.
Teil eines Werkes
2 (1821) Zweiter Band, enthaltend die Lehre von der Forstbeschützung ...
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