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wirthe wollen und lehren. Der Ertrag der For—
sten bestehet jedoch nicht bloß in Holz, sondern auch in Gras, Laub, Holzsäften ꝛce., deren Werth und Ertrag ebenfalls in Anrechnung kommen muß, wenn von der Benutzung die Rede ist. Um diesen ganzen Ertrag an so verschiedenen Dingen übersehen und würdigen zu können, wird schon die Verwandlung desselben in Geld nöthig, was wir aber auch deß— halb nicht vermeiden können, wenn auch nur von Holze allein die Rede ist, weil wir sonst keine Be⸗ stimmung finden, welche Holzarten und Holzsorti— mente die höchste Benutzung gewähren, da erst der Holzpreis die relative Bestimmung und Er⸗ kenntniß des Holzwerths erzeugt.e Ohne dieses wüß⸗ ten wir nicht, ob bloß die Quakität oder auch die Qualistät der zu erziehenden Hölzer berücksichtigt werden muß.
Machen wir jedoch erst einmal die Bestim— mung der höchsten Benutzung von dem höchsten Geldertrage abhängig, so bleibt es die Bodener— zeugung nicht mehr allein, was wir zu berücksich⸗ tigen haben; die das Geld vermehrende Eigen— schaft, welche die bürgerlichen Einrichtungen dem Gelde selbst beigelegt haben, macht um so dringen— der darauf Anspruch, als sie bei dem Nichtgebrauche des Geldes, sondern der Ueberlassung dazu an an— dere in steigender Progression wächst, während die Bodenerzeugung höchstens bei der Nichtbenutzung des Holzes sich nur gleichbleibend vermehrt. Dar— aus entstehet ein nicht zu beseitigender Widerspruch
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