Srystal
ð gertin en Pll Hetydas ten Pil⸗ bekann⸗ wie het⸗ das ge⸗ nen sehr
Herleit,
hel⸗ nation lVDer⸗ unden wenn acht ge⸗ sch im Coda) ritta afsel Hmen ch O man das eihernen wild 0 esoseh, Tmachet 10I o hele
von der Glaßmacher⸗Kunst. II
so werden zu 100 Pfund Sodee, 85. biß 90. Pfund Tarsi erfordert/ welcher, gleichwie von der Crystall gesaget, in einen steinern Mörsel subtil zerstossen, und durch ein enges Sieb muß geschlagen werden, doch muß man mit der Quantität deß Larsi nach der sSodæ Gute und Fettigkeit sich richten, welches man durch die Probe, wie der Kunst bewust, erkennen muß.
Nachmals soll deß Sandes, sonderlich deßjenigen, welcher in Toscan, und im Thal Arnĩ gefunden wird, und fetter ist, auch mehr Saltz hält denn der Tarsus, allezeit 6. oder 83. Pfund, auf 100. Pfund genommen werden: Es soll aber vorher dieser Sand wohl gewaschen, von aillem Unflat gereini⸗ get, und klein durchgesiebet seyn, denn also wird das Glaß schön und weiß; dennoch aber gibt der Tarsus viel ein schöners Glaß, als einig anderer Tosc anischer Sand.
Nachdem nun das gebührliche Gewicht deß Sandes oder Tarsi ge⸗ troffen, soll man es vorher/wohl mit der Sodavder den Levantischen Pulver, welche durchgesiebet und subtil seyn müssen, vermischen, und also wohl aus⸗ gebreitet, in den heissen Kalch-Ofen setzen, mit einem Rührhacken stets um⸗ rühren und auf solche Weise caleiniren: Diese Arbeit setzet man so lang fort, biß es in eine masse, oder etzliche Stücke, einer Wallnuß groß, sich zusammen begebe alsdenn hält man, mit gleichem Feur, noch 5. Stund lang an; denn wann das Feur gebührlich fortgesetzet, und die Materin stetigs umgerühret wird, so hat man die Fritta in. Stunden fertig welches hieran zu erkennen, ebat sie, nachdem man ein Stücklein erkalten lassen, eine gelblichte Wei⸗ se hat.
Die Fritta kan man auch wohl länger ealeiniren; denn je länger sie ge⸗ caleiniret und je öffter sie umgerühret wird, je eher schmeltzet sie im Topff, auch verzehret sich die grobe GBelblichkeit davon, und wird das Glaß reiner.
Wenn sie nun also glüend aus dem Ofen gezogen, so wird sie alsobald mit 3. oder 4 Bechern voll kaltes Wassers begossen, und hernach an einen kalt⸗ und feuchten Ort hingesetzet: die Erde aber, welche in Ausziehung des Saltzes überbleibet, thut man in eben dieselbe Geschirr, worinnen die Lauge des Pulvers gewesen, geust abermahl ein Wasser darauf, und fänget das jenige, welches wieder davon durchlaufft, mit untergesetzten Geschirren auf; massen solches eine scharffe Lauge giebet, mit welcher, nachdem sie sich gesetzet, auch klar geworden und allein aufgehoben, die Fritta nachmals öffter be⸗ sprenget wird, davon sie, nachdem er 2.3. oder, welches besser ist, mehrMonat gescheben, wie ein Stein zusammen giebet, also daß man sie mit einer Hauen oder Grabscheit, von einander bringen muß; sie schmeltzet auch so denn im Topff in sehr wenig Stunden, und gibt ein 5 weisses/und fast.
2 ahn⸗
g):


