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Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft / von Immanuel Kant
Entstehung
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der Hauptverschiedenheit unserer Sinne, zwey Haupf- theile, deren der eine die Gegenstände außerer, der an»

dere den Gegenstand des inneren Sinnes enthält, mite

hin ist von ihr eine zwiesache Naturlehre, die perlehye und Seelenlehve möglich, wovon die erste die ausgedehnte, die zweyte die venfende Natur in Erwägung zieht.

Eine jede Lehre, wenn sie ein System, d. i. ein nach Principien geordnetes Ganze der Erkenntniß seyn Gll, heißts Wissenschaft, und, da jene Principien entwe- der Guandsäße der empirischen oder der rationalen Verknüpfung der Erkenntnisse in einem Ganzen seyn können, so würde uch die Naturwissenschaft, fie mag nun Körperlehre oder Seelenlchre feyn, in historische oder rationale Naturwissenschaft eingerheilt werden müssen wenn nur nicht das Wort Natur(weil dieses eine Ableitung des Mannigfaltigen zum Daseyn der Dinge gehörigen aus ihrem inneren Princip bezeichnet) eine Erfenntniß durch Vernunft von ihrem Zusammen- bange nothwendig machte, wofern sie den Namen von Jaturwissenschaft verdienen soll. Daher wird die Na- curlehre besser in historische Naturlehre, welche nichts als systunatisch geordnete Facka der Naturdinge enthält

(und wiedwum aus Naturbeschreibung, als einem Classensystemverselben nach Aehnlichkeiten, und Natur:

geschichte, als einer systematischen Darstellung dersel- ben

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