<<<== F ben in verschiedenen Zeiten und Dertern, bestehen wür» de), und Naturwissenschaft eingetheilt werden kön» nen. Die Naturwissenschaft würde nun wiederum enk weder eigentlich, oder uneigentlich sogenannte Na» turwissenschaft seyn, wovon die erstere ihren Gegenstand gänzlich nach Principien a priori, die zweyte nach Erz fahrungsgeseßen behandelt.
Eigentliche Wissenschaft kann nur diejenige ges nannt werden, deren Gewißheit apodictisch ist 3 Erkennt« niß, die blos empirische Gewißheit enthalten fann, ist ein nur uneigentlich sogenanntes Wissen. Dasjenige Ganze der Erkenntniß, was systematisch ist, kann schon darum Wissenschaft heißen, und, wenn. die Verknü- pfung der Erkenntuiß in diesem System ein Zusammen- hang von Gründen und Folgen ist, so gar rationale Wissenschaft. Wenn aber diese Gründe oder Princi- pien in ihr, wie z. B. in der Chemie, doch zuleßt blos empirisch sind, und. die Geseke, aus denen die gegebenen Facta durch die Vernunft erklärt werden, blos Erfah» rungsgeseße sind, so führen sie kein Bewußtseyn ihrer Nothwendigkeit bey sich(sind nicht apedictisch- gewiß) und. alsdenn verdient das Ganze in strengem Sinne nicht dea Namen einer Wissenschaft, und Chymie sollte daher eher systematische Kunst, als Wissenschaft heißen.
Eine rationale Naturlehre verdient also den Na- men einer Naturwissenschaft aur alsdenn, wenn die Na-
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