Teil eines Werkes 
3 (1802) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 3
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die Oberfläche des erstern in Gestalt kleiner Schuppen überzogen habe.

6) Mit gleichen Theilen Schwefel bei gelin- der Wärme zusammengeschmelzt, bildet es eine bleifarbene stralige Vererzung. Wird diese in einer kleinen Retorte bis zum Glühen erhitzt, so sublimirt sich ein Theil des Schwefels, und setzt schwarzbraune Masse an. Hievon etwas auf einer schwarzen Kohle angezündet, verbrannte ruhig mit grünlicher Flamme, und hinterliefs auf der Kohle einen zarten metallischen Ueberzug. Am Boden der Retorte erschien das geschwefelte Tel- lurium als eine stahlgraue, nur halbgeflossene, po- röse Masse, von mäfsigem Metallglanze.

7) Mit Salpetersäure bildet das Tellurmetall eine klare farbenlose Auflösung, welche durch Wasser nicht getrübt wird. In der unverdünnten Auflösung finden sich nach einiger Zeit weifse, sehr zarte und leichte, nadelförmige Krystalle an, die gewöhnlich ein dendritisches Haufwerk bilden.

8) Mit Salzsäure hat, nach etwas zugetröpfel- ter Salpetersäure, eine gleiche klare Auflösung statt. Wird die gesättigte Auflösung mit Wasser verdünnt, so zersetzt sie sich, und das Metall.

oxyd fällt als ein weilses Pulver nieder, löset sich