Teil eines Werkes 
3 (1802) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 3
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aber, durch wiederholtes Uebergiefsen mit meh- rerm Wasser, fast ganz wieder auf. Wird hinge- gen die concentrirte Auflösung, statt des Wassers mit Weingeist verdünnt, auch der dadurch ent- stehende. Niederschlag damit abgewaschen, so bleibt wenig oder gar kein Telluroxyd in der Auf- lösung zurück. Ein solcher durchs blofse Fällen mit Wasser oder Weingeist erhaltener Nieder- schlag ist aber nicht als reines, sondern noch mit einiger Salzsäure verbundenes Telluroxyd, zu

betrachten.

9) Wird eine geringe Menge Telluroxyd mit einer hundertmal gröfsern Menge concentrirter Schwefelsäure in einem verschlossenen Glase kalt übergossen, so färbt sich diese nach und nach mit schöner und gesättigter amethystrother Farbe. Durch Hinzuthun einer geringen Menge Wasser verschwindet diese Farbe, und das wenige auige- lösete Metall scheidet sich in schwarzen Flocken aus. Auch die Hitze zerstört die rothe Farbe der Auflösung, wobei der aufgelösete Theil als

weilses Metalloxyd niederfällt.

10) Wird hingegen die Schwefelsäure zuvor mit 3 oder 3 Theilen Wasser verdünnt, und mit einigen Tropfen Salpetersäure versetzt, so löset

sie eine reichlichere Menge des Metalls auf.