Teil eines Werkes 
3 (1802) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 3
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zenden Metallglanz. Seltener ist es derb, und dann aus krystallinischen Körnern von blättrigem Gefüge zusammengehäuft; gewöhnlich nur klein- und feinkörnig; in einem aus Quarz und weilsem Steinmarke gemengten Ganggesteine eingesprengt.

Ueber die Natur des, in diesem Eıze enthal- tenen, Metalls hatten die Mineralogen und Che- miker bisher sich nicht vereinigen können, indem einige es für Wismuth, andere für Spiesglanzme- tall, angesehen wissen wollten.

Um die Wahrheit auszumitteln,unterwarf Herr Müller von Reichenstein, damaliger Thesaurariats-Rath in Hermannstadt, nachheri- ger Gubernial-Rath und Berg-Director in Za- lathna, dieses Erz, bereits im Jahre 1782, einer chemischen Bearbeitung; deren ausführliche Be- schreibung in den physikalischen Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien, auf- gesammelt vom Hofrath von Born, ent- halten ist. Da aber deren Resultate weder auf Wismuth, noch auf Spiesglanzmetall deuten woll- ten, so sahe sich Herr Müller von Reichen- stein veranlafst, darin ein neues Metall zu ver- muthen. Er überliefs jedoch die Prüfung dieser Vermuthung, oder die Entscheidung der Frage: ob dieses problematische Erz wirklich ein beson- deres neues Metall enthalte, dem berühmten

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