Teil eines Werkes 
3 (1802) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 3
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wifsheit wufste: über die chemische Kenntnifs der übrigen Bestandtheile aber herrschte Unge- wifsheit und Zweifel.

Zur Ausfüllung dieser bisherigen Lücke in der chemischen Mineralogie lege ich hier meine, mit diesen kostbaren Erzen angestellten Versuche

und Erfahrungen dar; deren Hauptresultat in der

Auffindung und Bestätigung eines neuen eigen-

thümlichen Metalls bestehet, welchem ich den, von der alten Mutter Erde entlehnten Na- men Tellurium beilege.

Da nun dieses neue Metall in jenen Erzarten theils den Hauptbestandtheil, theils einen we- sentlichen Mitbeständtheil ausmacht, so begreife ich sie unter dem Namen Tellurerze, und

theile sie in folgende Arten ein:

A. Gediegen-Tellur.

Diejenige Art der Tellurerze, welche ich unter dieser Benennung aufführe, ist das, von den mineralogischen Schriftstellern bisher so ge- nannte, Zurum paradoxum, oder Metallum problema- ticum, aus der Grube Mariahilf, im Faczebayer Gebirge, bei Zalathna in Siebenbürgen. In der Farbe hält dieses Erz das Mittel zwischen Zinnweifs und Bleigrau; oft mit röthlichgelb oder

grau angeflogener Oberfläche. Es hat starkglän-

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