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Torbern Bergmann. Allein auch dieser ge- lehrte Chemiker lösete diese Frage nicht ganz. Seine Aeusserungen darüber bestanden blofs dar- in: dafs seine damit angestellten Versuche ihm zwar gezeigt hätten, dieser Metallkörper sei von anderer Natur, als das Spiesglanzmetall; dafs er es aber noch nicht wage, darüber ein bestimmtes
Urtheil zu fällen.
Vergebens hat seitdem das mineralogische Pu- blicum der gewünschten nähern Bestimmung und chemischen Kenntnifs dieses Minerals entgegen
esehen; ja lesse hmende Seltenheit
gesehen; ja, dessen zunehmende Seltenheit
schien die Hoffnung zu einer wiederholten analy- ®) 5
tischen Bearbeitung desselben fast ganz verschwin-
den zu machen.
Um so preiswürdiger ist der Eifer für die Wis- senschait, welcher mehrere meiner mineralogi- schen Freunde, vorzüglich aber Hın. Müller vonReichenstein selbst, veranlafst hat, durch gefällige Mittheilung dieses Fossils mich in Stand zu setzen, die von ebengedachten gelehrten Me- tallurgen bereits so trefflich vorgearbeitete chemi- sche Prüfung desselben fortsetzen, das von selbi- gen darin vermutliete neue Metall bestätigen, darstellen, und mehrere von dessen chemischen
Eigenschaften festsetzen zu können.
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