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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
Entstehung
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464 Vrs.

236 Physische Untersuchungen

sie, anstatt der beinahe kegelförmigen, immer eine entgegengeseßte Gestalt, nemlich die'eines umgefehr- ten Kegels annehmen, weil das Gewicht der Luft mit

der

set er sich denn, wenn er nach unten hinuntergekom- men ist, daselbst an; und warum steigt er nachher, sogar wenn die Ee Luft hineingelassen worden ist, nicht wieder herauf? Wie solte aber der Rauch, ver- möge der Geseke der Schwere, in der Lust aufsteigen, wenn er in einem einzigen Strohm verdichtet ist, und sich hernach binuntersenken, wenn er in mehrere Grreifen verbreitet ist? Und ex solte nicht in der Ge- gend sinfen, welche die Flamme einnahm, woselbst die Luft zum Dünsien ausgedehnt ist? Anstatt hin- unterzusinken, solte er von neuem in die Höhe eigen? 27 3).

So manche irrige Schlußfolgen zeugen nur gar zu schr wider das Lehrgebäude, welches ich widerlege. Das aber das Aufsteigen des Rauchs von der aus- dehnenden Kraft der feurigen Flüßigkeit herkomme, sicht man in dem verfinsterten Zimmer, denn in dem Maaße, wie das Feuer des Tochtes verlöscht, steigt der Rauch langsamer und nicht so hoch hinauf.

Endlich rührt das Aufskeigen dieser Flüßigkeit selbst nicht von dem Grundstoffe der Schwerstrebung her, denn man sicht die feurigen Ausflüsse eines

glühenden Körpers immer desto langsamer in

die Höhe steigen, je mehr seine Hiße abnimmt,

und die, welche aus der Flamme hervorschießen,

minder schnell steigen, wenn man den brennen? den Körper unter sie wegnimmt.

Laßt

273) Man R den abgefühlten Rauch von dem noch

heissen unterscheidea 3 indessen trägt freilich die Aufsteigung der Hie das ihrige auch bei, WW.