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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
Entstehung
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über das Feuer. 235

4| Stiege die Flamme, wie man vorgiebt, vermöge mm. des Grundstoffs der Schwere in die Höhe, so 050 5 I;. n| pfe das Gewicht der gemeinen Luft doch sehr ver- daß dis größert 27 2). des Eb i Die eigenthümliche Schwere der Luft übergeht un- NM| ten im Dunstkreis?, nicht allein die Schwere der, mit Stiege. den Ausslüssen der verbrennlichen Körper, vereinigten Ae feurigen Flüßigkeit nicht, sondern sie ist noch geringer, ww 6 als die Schwere dieser Ausflüsse allein. IPbenn ein 163 Vrs. Licht unter einer, auf ihrer Unterlage festsiben- vw den Klocke verloschen ist, sv sieht man einen senk- M rechten Strohm von Rauch aufsreigen, welcher 1 sich, nachdem er gegen 2 gestoßen ve hat, ausbreitet, und in vers viedenen wellenför- IM:|% migen Fäden niedersinkt. Won diesen Fäden de bewegen sich die, welche sich oberhalb der Ge- gend verbreiten, welche die Flamme einnahm, wb in Wirbel; die übrigen sinken längst den Wän»- jed die den hinunter, und wenn sie unten angekommen|, wigb sind, so sammlen se sich daselbst an*) und stei- wd gen nicht wieder in die Höhe, wenn man die veg Luft auch langsam wieder hineinläßt. Man be- Hauptet, daß der Rauch, wie die Flamme, vermöge (fe die der Geseke der Schwere in die Höhe steige. Ware vim, dies, warum wurde er wieder hinuntersinken, nachdem Schluß: er oben gegen die Klocke gestoßen hat?--+ Weil es ane daselbst eine Gegenwirkung giebt.= Warum Ma vir wd er vernen u) Dieser Versuch gelingt besser, wenn das Licht uft feh geschneußt zu werden bedarf, weil es alsdann mehre- 4 apf ren rußigen Stoff liefert. muede); 272) Diese Beweise passen sämmtlich nicht, da zu der (Dit Verlöschung der Flamme im eingeschlossenen und luftleren ' Raume, andere schon oft erwähnte Ursachen beitragen. W.