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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
Entstehung
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232 Physische Untersuchungen

reinen Brennbaren gemischt werden; die Ausflüsse

des Comphers maden sie mischweis, die der unschlitt-

artigen Stoffe bleichgelbweis, die des Salpeters helle scheinend weis, die der Salzsäure violett, die des Kupfers grün, die der ausgepreßten Oele gelblich, die des Bernsteins pomeranzenfarben, die der geblätter« ten Weinsieinerde roth, u, s. w. u Und da die Ausflüsse der verbrennlichen Körper nur nach oven weggehen, so muß die 55lamme unten vein bleiben, im Mittolpunkte schon nicht so rein, und und an der Spiße noc< unreiner seyn"); hier wird

«55 Ves. sie durch den Rauch verdunkelt und diese groben

Ausflüsse ertheilen ihr eine braunrothe Farbe, wie inan sieht, wenn man fie in dieselbe zus rückrreibr, Die Farbe der Flamme kömmt von der Beschaf- fenheit der verbrenntichen Körper, ihr Glanz von der tärfe der innern Bewegung der feurigen Kügels

x 56 Vrsf. chen, denn sie erhält nur einen hellern Schein,

ohne ihre Sarbe zu verändern, wie stark man sie auch) durch das HDlaserohr forttreibt. Auch sieht die Flamme des Salpeters, in welcher sehr häufige Luft vorhanden ist, blendend weis aus,

So viel in Ansehung der Flamme, nun von der glimmenden Kohle,

Die brennenden Kohlen sehn mattroth aus, wenn man ihr Feuer aber mit einem Blasebalge anfachet,

sv

rx) Man kann sich von dieser Wahrheit überfüh- 457 Vef. ren, wenn man verschieden gefärbte Flammen- firöhme, mit einem Löthrohre auf ein Stück 158 Verf. recht weissen Zuckers bläset. Die blaue Flam- 259 Vef. me benimmt ihm seine Farbe nicht, die gelbe 62 Vrs. färbt ihn sehr schwarz, die pomeranzenfarbene schwärzer, die rothe noch schwärzer, u. s w.

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