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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
Entstehung
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224 Physische Untersuchungen

Die Zeit, welche die Bewegung mit ihrer Ver- breitung zubringt, ließe sich richtig bestimmen, wenn die feurige Flüßigkeit ihre Wirkung auf Körper äus« serte, von welchen sie nicht weggehen könnte 3 weil es aber keinen Körper giebt, welcher ihr keinen Durche

gang

der vorgeblichen Hiße der Sonne, noch von dem an- genommenen Erfolge dieser Zurückwerfungen und Brechungen der Lichtstrahlen im Innern eines un- durchsichtigen Körpers sagen, in welchem sie nie einen

- Brennpunkt bilden können... Ich will blos anmerken, daß, da die Hiße allezeit durch die innere Bewegung einer besondern Flüßigkeit bewirkt wird, diese Bewe- gung in den glühenden Körpern, woselbst'sie weder unterhalten, noch durch die Schwingungen der Luft verstärkt wird, nur einen Verlust an ihrer Geschwin- digkeit leiden kann. Anstatt, daß also ein ungeheuz rer, zu einer beliebigen Stuffe erhilzter, Körper je

- von selbst eine stärkere Hißze erhalten könnte, so bin ich der Meinung, daß der Umfang der glühenden Körper,(ein Umfang, welcher gegen den Umfang der Körper, deren dieser berühmte Schriftsteller erwähnt, nur ein Stäubchen seyn würde,)' sogar so weit ver- größert werden könnte, daß diese Körper aufhören würden, ihre Hiße im Verhältniße ihrex Maße zu behalten.

Vielleicht möchte man sich hievon mit Hülfe vier gegossener Kugeln überzeugen können, deren Durchmesser immer doppelt stiegen, von welchen der kleinste aber nicht unter einem Fuße wäre. Diese müste man weißglühend machen, jede besonders mit großen Haufen Asche bedecken, um die ungemeine Ver- fliegung der feurigen Flüßigkeit zu verzögern, welche

- in freier Luft bald erfolgen würde, und dann die - Fortschreitung der Erkaltung bei jeder beobachten.

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