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Der Katholikometer : Ein eben so zweckmäßiges, leicht selbst zu verfertigendes als wohlfeiles Instrument für den praktischen Forst- und Landmann, vermöge welchem er alle nur möglichen ihm vorkommenden Aufgaben der praktischen Feldmesskunst lösen kann ; Mit einer Kupfertafel / von Franz Körte
Entstehung
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Fig. A und befestige denselben vermöge der Schraube 0 in Fig. A, g Fig. F und n Fig. K. Das Inftrument erhält nach dieser Verbindung, von hinten angesehen, und bei senkrecht aufgerichtetem Winkelmesser und Diopternliniale, die Form wie Fig. B B.

Man visire nach dieser angezeigten Verbindung mit dem Lintale a b des Winkelmessers, welches mit dem Stative wie zu vertikalen Winkelmessungen verbunden ist, genau an der einen Seite des Baumes vorbei, schiebe das messingene Diopternlinial 6 d an seinem Irö- ger fo lang, entweder dem Liniale zu oder von demselben ab, bis die Visirlinie durch daf: felbe genau an der andern Seite des Baumes vorbeistreicht, und man kann auf dem in Zoll und Linien getheilten Träger den Diameter des Baumes in Zollen und Linien finden, Da man sowohl das hölzerne als messingene Diopterlinial unter jeden beliebigen Winkel drehen kann, so sicht man auch sehr leicht ein, daß man in jeder Höhe des Baumes den Diametermesser, und so die Prämissen zu jeder beliebigen Kubikfrehnung des Baumes auf- finden kann. j

E. Nivellir-Instrumenr.

Eine Ebene nivelliren oder abwägen, heißt nichts anders, als die Abweichung derfelben von der horizontalen Fläche zu finden. Um dieses mit dem vorgeschlagenen Meßapparate bewerkstelligen zu können, verfahre man auf nachstehende Art: Man ftelle das Stativ ss senkrecht als möglich in den höchsten Punkt der zu nivellirenden Fläche, Durch diese senf- rechte Stellung des Stativfußes erhält der Arm des Statives zugleich eine möglichst genaue horizontale Richtung. Man bringe hierauf eines der beiden Winkelmesserliniale in die mög- lichst genaue horizontale Richtung, und befestige dasselbe vermdge der Schraube, Hierauf lasse man von einem Gehülfen die unter V. beschriebene und mit ihrem Täfelchen versehene Nivestirstange, in bald nähere, bald weitere Entfernung von dem Stative, je nachdem die zu nivellirende Fläche länger oder kürzer, steiler oder weniger steil ist, so fenfrecht als mdbg- lich einste>en. Der Nivellirende stelle sich hierauf hinter das Okular- Diopter, und gebe dem Gehülfen bei der Nivellirstange so lange Zeichen zum Herab- oder Hinaufschieben der Tafel, bis die äußerste Linie der schwarzen Halbseite der Tafel, also in Fig. O ab, oder vielmehr ein Punkt dieser Linie, mit dem Visirpunfkte des Okular- und Objektiv-Diopters genau in einer geraden Linie liegt, Zst dieses geschehen, so giebt der Nivellirende dem Geht!sen ein Zei- hen, daß cr die Tafel weder herauf- noch herunterziehen, sondern auf dem Punkt ruhig sichen lassen soil. Nach diesem zählt man die Fuße, Zolle und Linien, welche auf der in Fuß, Zoll und Linien getheilten Stange, durch die Linie ab Fig. O, abgeschnitten sind, und man hat die Abweichung der Fläche von der horizontalen Ebene in Zahlen gesunden und dve- ßimmt, d. h. man hat nivellirt. Sollte die zu nivellirende Fläche zu lang und zu abhängig seyn, so daß die Stange hinsichtlicg ihrer Höhe nicht hinreichte, um die Abweichung bestinz-

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