liegt. Der Punkt, in welchem sich beide gerade Linien schneiden, in der Zeichnung d, wird mit einer Stange oder sonst einem Zeichen bezeichnet. Hierauf messe man mit einem Maaß: stabe a e, ce und cd, und sage
ce:äe cd: ab,ovder der zu messenden Enkfernung,
ab-aexcd
+ ce.
Geseßt es wäre ce= 20'; c4= 30' und ae DZ 50“, so wäre die Proportion
20:2 50:< 30: ab,? 3.4 48150.4 Bogle
DM EL19200 2
Zweiter Fall.
Die Auflösung der durch den zweiten Fall gegebenen Aufgabe, läßt sich vollkommen ge? nau, wie die durch den ersten Fall bedingte Aufgabe, lösen, wie Fig. Y anschaulicher macht. Es fönnte aber bei diesem Falle eintreten, daß man die Breite eines Flusses wie a b Fig. Z messen sollte, und in diesem Falle ist folgendes Verfahren zweckmäßiger: Man seße in den Punkt des Ufers, auf welchem man sich befindet, und in welchem die Breite des Flusses gemessen werden soll, wie in der Zeichnung in a, das Instrument, und visire mit dem einen Hiniale nach b. Nachdem man dieses festgestellt hat, suche man das andere, auf die schön angeführte Weise, unter einen rechten Winkel b a c zu bringen, und unter diesem Winkeb die gerade Linie a c abzustefen, Man halbire hierauf die Linie a c, und bezeichne dea Punkt, in welchen der Halbirungspunkt fällt, in der Zeichnung d, mit einer Stange oder sonstigem Zeichen, also d€= a 6. Man seße nah diesem das Instrument in den Punkt c, visire das eine Linial in die Linie c d a, und stelle dasselbe alsdann vermöge der Schraube fest. Mit dem andern Liniale mache man abermals einen rechten Winkel d c k, und lege unter demselben eine gerade Linie cf. Man lasse hierauf den Gehülfen mit einer Stange in der Richtung von c nach f gehen, und suche die Stange so einzusteFen, daß sie sowohl f als d b deFt, wie dieses der Fall in dem Punkte e der Zeichnung ist, alsdann ist 6 e ba, dD, h. ce ist gleih der Breite des Flusses,
Svidler: Sahl
Man nehme und messe willführlich eine Standlinie c d, welche doch aber nicht zu kurz seyn darf, deren Endpunkte man mit Stangen oder sonstigen Zeichen bezeichnen muß, und aus welchen die beiden Objekte a und b erblit werden können. Man seße hierauf das, wie zum Behufe der; horizontalen Winkelmessungen, zusammengeseßte Instrument in einen beliebigen Endpunkt der angenommenen Standlinie, etwa in c, und messe nach der Anwei- sung über die horizontalen. Winkelmessungen,. die Winkel a cd und bc d Fig, AA aus
C2
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