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Der Katholikometer : Ein eben so zweckmäßiges, leicht selbst zu verfertigendes als wohlfeiles Instrument für den praktischen Forst- und Landmann, vermöge welchem er alle nur möglichen ihm vorkommenden Aufgaben der praktischen Feldmesskunst lösen kann ; Mit einer Kupfertafel / von Franz Körte
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SB 14 ale

Die Länge von mh findet man, wenn man von dem gemeinschaftlichen Drehpunkte beider Liniale die Zolle und Linien zählt, welche der Perpendifel auf dem Linigale a b ab- schneidet. Eben so findet man die Länge von h 1, wenn man auf der getheilten Seite des Perpendikels die Zolle und Linien zählt, welche zwischen dem Aushängepunkte 1 und dem Punkte h liegen, in welchem lektern der Perpendikel von dem Liniale a b geschnitten wird. Endlich m e findet man, wenn m g und g e gemessen werden, nam dem Pythagorischen Lehrsaße von dem rechtwinkligen Dreiseit, denn

1.070-F Ferne ine

1(me.+ pe)= vm 6

Vm eg*+0 0).-= me

Man hätte also die drei Größen als bekannt, aus welchen die vierte unbekannte Größe, nämlich die Höhe des Baumes, gefunden werden könnte, Ist die Enkfernung von g e nicht sehr groß, so kann man auch wohl, wenn man die bekannten Größen auf Linien bringt, g e statt m e nehmen, ohne dadurch sehr bedeutende Unterschiede zu erhalten.

Ein Beispiel in einzelnen Zahlen wird das Ganze no< mehr erläutern, es sey wh= 12; ge= 16; h1=12' und mg- 4% so würde m e, deren Länge wir zu der obi- gen Proportion absolut nothwendig haben, und die wir daher vor allen Dingen aufsuchen müssen, seyn

4* 4.16? in ,6? 16?+ 2966= me* V(16 4 256)= V me VOTE: Ee

16,49= m ez d. h. die Entfernung von m e würde 165%%5 Fuß seyn, Es würde nun die obige Proportion so heißen:

IZ; 165335= IL 3 ef, oder der Höhe des Baumes, Oder wenn man die Größen in Decimalbrüche umwandelt

9-2 16,49:<"1,25/ 6.10

0,3: 1649= 0,29: ef 22 0,25 9 DEU H 331941 Sieht

Bisher wurde vorausgeseßt, daß das zu messende, Objekt senkrecht auf dem Boden stehe

und gerade gewachsen sey.- Ob es nun gleich sehr selten der Fall ist, daß Bäume diese Richtung nicht haben, und deswegen auch für den Forst- und Landmann bei Taxation eines Waldes nicht so sehr von Interesse seyn kann, nicht senkrecht stehende oder schief gewachsene Bäume messen. zu können, so könnte dennoch der Fall, bei sehr starken einzeln stehenden und zu einem nicht gewöhnlichen Zwe>e brauchbaren Bäumen, deren Länge man doch aber

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