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2) Das Diopternlinial. Fig. G.
Das Diopternlinial ist von Messing, x Fuß lang,+ Zoll breit, und ohne jedoch die Fe- stigfeit zu beeinträchtigen, so leicht als möglich gearbeitet. An beiden Enden des Linials sind Dioptern, a und b Fig.-G. Auf der untern Seite des Liniales ist ein x Zoll breiter und 2 Zoll im Durchmesser haltender Ring befestiget, c Fig. G., welcher an den Träger geste&t, und auf diesem na< Belieben herauf und herunter gehoben und umgedrehet wer- den fann;
3) Borrichtung zum sperren. Fig. H. 1.
Um das Diopternlinlal in jeder beliebigen Richtung feststellen zu können, ist Folgende Vorrichtung, als die mir am zwe&mäßigsten scheinende, angebracht. Ein von 5 Linie di>en Messing(12 Zoll hoch und 2 Zoll im Lichten haltenden Durc<hmesser) gearbeiteter Fleiner Cylinder Fig. H., hat einen x Zoll breiten, seine Achse der Quere na< dur<schneidenden Ausschnitt, a b 6 d, in welchen der bei dem Diopternliniale beschriebene Ring 6 Fig. G- so paßt, daß wenn er bis auf den Boden b d Fig, H. des Ausschnittes eingelegt wird, die Peripherienfläche des Ringes an dem Diopternliniale mit der Peripherienfläche des Cylin- ders genau in eine Ebene fällt. In der Mitte des Cylinder-Ausschnittes befindet sim eine Schraube, e Fig. H. I. Paßt man nun den Ring des Diopternliniales in den Abschnitt a bc d des Cylinders H., und stet alsdann den cylinderformigen Iheil des Trägers durch diese beiden Theile, so wird alles dergestalt mit einander verbunden, daß jede verti: kale Richtung des Diopternliniales möglich ist, diese aber durch das Zuschrauben der Schraube e Fig. H. und I. gesperrt, und jeder Weichung des Liniales von der gegebenen Richtung möglichst zwe&mäßig gewehrt wird. Die ganze Vorrichtung ist derjenigen nicht unähnlich, welche man an den gewöhnlichen Schuh- und Beinkleidersc<hnallen ange- bracht sicht, Was hier die Zunge macht, macht bei der Sperrungs- Vorrichtung der Ring des Diopternliniales, was hier das Herz macht, macht dort der ausgeschnittene Cylinder, und endlich was bei den Schnallen der Dorn ist, ist bei der Vorrichtung der Diopkernli- nialträger. Die beiden Endseiten des Cylinders, f g, h i Fig. H. sind abgeschrägt, damit man die auf dem Träger befindliche, und durc< den Cylinder abgeschnittene Thellung so bequem und genau als nur immer möglich ist ablesen kann. Ist das Diopternlinial nebst der Vorrichtung zum sperren auf die erwähnte Art verbunden, und man legt in Gedanken « durch den Visirpunkt des Ofular-Diopters und durch die Vorrichtung zum sperren eine Vertikalebene, so muß die Entfernung von den äußersten Gränzen der Vorrichtung bis zu der Vertikalebene, also von k bis ha, oder von K bis f Fig. K, genau 35 Zoll betragen.
Dieses sämmtliche Gesagte wird durc< die Figuren H I K deutlicher werden. H ist der erwähnte


