Teil eines Werkes 
1 (1804) Erster Theil, welcher den Ackerbau in sich faßt
Entstehung
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belehren lassen. Es findet zwar auf einem Gute statt, daß mehr Menschen vorhanden sind, es ge⸗ bricht aber an Wiesen, an Viehstand und Weide. Auf andern Guͤtern ist der Boden sehr ergiebig, allein da fehlt es an Wiesen und Menschenkraͤfte. Nehme ich nun im. Durchschnitt alles in Anschlag, Flaͤcheninhalt, Wiesen, Menschen und thierische Kraͤfte, Güte des Bodens, so kann ich kein ande⸗ res Maaß herausbringen, als oben genanntes, eins zu sieben. Die Winterkorn Felder muͤssen in unserm Klima so groß seyn, daß sie wenigstens halb, alljaͤhrlich beduͤngt werden koönnen. Nur stark eingeduͤngte Aecker trotzen der hiesigen Wit⸗ terung, da solche Aecker nur starke Wurzeln ma— chen, die die Naͤsse, Kaͤlte und Frost aushalten. Fuͤnftens, endlich das letzte, welches bey dieser Untersuchung in Anschlag genommen werden muß, um die Große der ordentlichen Getraidefelder zu bestimmen, ist die Zeit. Wie verhaͤlt sich die Zeit, in der wir unsere Feldarbeiten zu bestreiten haben, zu der Große des ordentlichen Feldes? Wir ha— ben fuͤnf und einen halben Monat Zeit, von der Mitte des Aprils bis zum letzten September, das macht vier und zwanzig Wochen. In dieser Zeit muß die Arbeit des Pfluͤgens, Saͤens und Ernd⸗ tens vollbracht seyn. Rahmele ich sieben Loofstel— len auf jedes Halbhaͤker Gesinde, im Winter⸗ und

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