Teil eines Werkes 
1 (1804) Erster Theil, welcher den Ackerbau in sich faßt
Entstehung
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achtzig Loofstellen Winterkorn, achtzig Loofstellen Sommerkorn, achtzig Loofstellen Teiche genutzt wuͤrden, oder hundert und zwanzig Som⸗ merkorn, sechszig Winterkornfelder waͤren: so koͤnnte es nicht fehlen, daß hundert Stuͤck Rind⸗ vieh, Jahr aus Jahr ein gerechnet, ordentlich unter⸗ halten werden koͤnnten, die Jahre moͤgen gut oder schlecht seyn: denn unter diesen genannten Umstän den, wenn auch in einem Jahre weniger Viehfut ter fallen solltet so wuürde der uͤbrig gebliebene Vor rath guter Jahre, den ich bey dieser Rechnung zum voraus setze, diesen Verlust aushelfen, ohne daß es noͤthig waͤre, Viehfutter Linmi Erfahr ne Landwirthe sehen es wohl ein, daß ich reichlich gerechnet habe, und sie werden es gewiß billigen, weil der Mangel an Biebfutter, der bey sehr lan⸗ gen und harten Wintern bisweilen eintritt, eine außerordentlich schwere Last ist, die den Landmann drückt.

Zweytens, die Ergiebigkeit der Wiesen zu dem Viehstand. Sind sehr ergiebige Wiesen, so daß alle Jahr, mit Sicherheit, zwey Fuder Heu auf das Stuͤck Rindvieh gerechnet werden können: so koͤnnten auch die Sommerfelder kleiner, und die Winterfelder größer seyn. Wenn ich wider den jetzigen Gebrauch, zwey Fuder Heu statt eines rechne: so werden erfahrne Landwirthe dieses nicht