nehin, viele Pferde in Kurland gehalten werden muͤssen. Der Transport der Sachen mit Ochsen, ist daher unmoͤglich, weil derselbe nur im Winter geschehen kann, wenn die Wege glatt und mit Eise belegt sind. ö
Eben so muß auch auf das Holz und dessen Vorrath, Ruͤcksicht, in Bestimmung der Groͤße der Felder genommen werden, da wir genoͤthigt sind, all unser Getraide, der nassen Witterung wegen, zu doͤrren, ohne dem es schlecht mit un⸗ serm Ackerbau aussehen wuͤrde. Eigentlich und ganz besonders muß bey Bestimmung der Groͤße der Felder, auf die Menge und Ertragsamkeit der Wiesen gesehen werden. Um nun diese Wiesen auf alle moͤgliche Art zu kultiviren, dazu will ich hie— durch Zeit und Kraft gewinnen, zu dieser Absicht, die Felder so klein machen, daß sie in einer be— stimmten Zeit, einen hohen Grad von Fettigkeit erhalten sollen. Ein Acker muß durch die Kultur, eine andere Beschaffenheit erhalten, und erhaͤlt ihn gewiß, wenn er mit Nachdenken und Fleiß bear— beitet wird.
Ich wuͤrde denn also auch, zur Bestimmung der Groͤße der Felder, auf den großen Vorrath der Duͤngung rechnen, und die Gelegenheit und Kraͤf⸗ te, die Duͤngungsmittel herbeyschaffen zu koͤnnen, ein aufmerksames Auge richten. Sind außer den


