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einen Fluch mit unserer Witterung ausspricht. Diese sonderbare ist nicht allein einem gewissen Zeitraume von Jahren eigen, sondern sie muß wohl sehr alt seyn, weil jener Fluch schon lange bekannt ist. 84
Es gehoͤrt noch einmal so viel Arbeit und Kraft der Menschen und Pferde dazu; noch einmal so viel Saat, um das sehr große und schlechte Feld zu be⸗ streiten. Man gewinnt auch nichts an Stroh; denn das fette Land giebt laͤngeres und staͤrkeres Stroh, und wenn auch ein mageres Land, das noch einmal so groß ist, mit dem Schmel und Trespe mehr Stroh geben sollte, so muß das mit so viel mehr Saat, Kraft und Arbeit errungen werden, die, auf an⸗ dere Gegenstaͤnde gerichtet, einen weit groͤßern Nutzen bringen wuͤrden.
Bey sehr großen Feldern muß man jedes Stuͤck Acker zum Felde ziehen, es mag der Boden seyn wie er will, hoch oder niedrig, Sumpfacker oder Sand; weil man oft nicht aussuchen kann, und der Verzaͤunung wegen, gerne ein Feld im Zu⸗ sammenhange hat. Nun aber ist manches Stuͤck Acker zum Heuwuchs sehr gelegen, will aber durch⸗ aus nicht mit Getraide bestellt seyn. Man laͤßt sich aber durch diese Lage nicht hindern, und verliert jaͤhrlich den Roggen, so wie den Graswuchs. Man hofft zwar auf das Sommerkorn, das in


