Teil eines Werkes 
1 (1804) Erster Theil, welcher den Ackerbau in sich faßt
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fen in eben dem Maaße groß und ausgebreitet ist. Die Fruchtbarkeit der Erde ersetzt voͤllig den Ab

gang der Groͤße des Flaͤcheninhalts, und uͤbertrifft ihn noch um ein Betraͤchtliches.

Es war eine Zeit das System herrschend, sehr große Ackerfelder zu machen, man rechnete zwar weniger Ertrag, im Verhaͤltniß der Groͤße des Flaͤ⸗ cheninhalts, und der dabey zu verwendenden Arbeit, da man sie nicht alle beduͤngen konnte. Allein man hoffte doch, durch die Groͤße der Felder, seine Ein⸗ kuͤnfte ansehnlich zu vermehren, und das gelang zum Theil im Anfange. Daher schlug man ganze Strecken Waͤlder nieder und vergroͤßerte die Felder zu halben Meilen lang, ohne an den gesammten Schaden in der Folge zu denken, der daraus ent stehen mußte, und der nachher zu Tage lag.

Die Bauern wurden bey gar zu großen Fel⸗ dern arm. Ein großer Theil von ihnen wurde aus seinen vaͤterlichen, lange eingeduͤngten Aeckern, hinausgesetzt, und neue, unbebaute Aecker wurden ihnen zur Bearbeitung und Genuß uͤbergeben. Weil ihnen nun viele Jahre der gesegnete Ertrag mangelte, so mußten sie ihren vormals gesammel ten Gewinn zusetzen. Die neuen Aecker erforder⸗ ten erst vieljaͤhriges Duͤngen und Bearbeiten, und lieferten dennoch nicht so viel, als ihre Beduͤrfnisse erforderten; daher wurden sie immer aͤrmer. Dazu

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