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Und die Befolgung eines solchen veränderten, nach Befinden der Umstände von einem Dritten noch erst zu revidirenden Kulturplans, sollte man dem neuen oder alten Päche- ter zur Pflicht machen. Es darf dabei nicht in Betrachtung kommen, daß um der be- hackten Früchte willen, die keine verkäufliche Wäare augmachen und freilich auch nicht qusmachett dürfen, weniger an Halmfrüchten wie biöher ausgesäet werden kann, und also vielleicht wahrend der ersten Rotation ein Minus in der Einnahme entsteht. Bei Stegungszeiten von vielen Jahren wird dies der Fall nicht seyn können, wenn nemlich der Pächter ein rationeller Wirth ist. Der Ackerbau ist gewöhnlich der Hauptgegen- stand eines' aus mehrern Nahrungszweigen zusammengeseßten Landhauehalts, und überhaupt genommen, 1st er die lauterste und unversiegbarste Quelle der Natur, wor- aus wir ihre Producte zum Wohl des Einzelnen und des Ganzen schöpfen und uns zur Selbstständigfeit erheben können.
Die Grundlage des Ackerbaues ift im Agemoinen die Viehzucht, so wie jener um der leßten willen durchaus nöthig ist. Alle künstlichen Düngerarten, die man bi8herx erfunden und dem natürlichen Dünger substituirxt hat) haben nicht den gehoff- ten Ersolg gehabt. Der gewöhnliche, aus den Excrementen der Thiere bestehende und unter dem Nahmen Mist bekannte Dünger, bleibt immer das erste Reaurationsmittel des durch Pflanzenproduction erschöpften Ackere. Als Beibülfe bleiben indessen die fünstlihen Düngungsmittel immer sehr schäßbar.
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Bevor man den Ertrag des Ackers mit der erforderlichen Sicherheit berechnen kann, ist es durchaus nöthig zu wissen, wie viel Dünger man dem Acker zuführen könne, und wie viel ex bisher bekommen hat. Das leßte sezt eine Kenntnis von der jährlichen Heu- und Stroh- Ernte voraus. Das letzte wird an vielen Orten in Nieder- sachsen durc< Heide: und Pläggen zum Theil substituirt, und es ist schwer„. die daran gewöhnten Leute zu überzeugen, daß man an vielen ähnlichen Orten, durch angemes: sene Wirthschaftüveränderungen es möglich gemacht habe, Heide und Plaggen u ent- behren. Kann man sich aus Ernte- oder Haushalts- Regisiern, von einer gewissen Anzahl von Jahren, über die zu Boden gekommene Stiege- oder Mandeln- und Schef-
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