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dem haf man sich dann bei erheblichen Mißwachs und anderen Unglücksfällen zur Remission verstanden. Yuf die Weise ist der Fehler, den man auf der ei- nen Seite machte, indem man den Ertrag der Wirthschaft als eine Rente des Gutes ansah, durch Fehler auf der andern Seite wieder aufgewogen, mehren- theils wohl überwogen worden; indem die meisten Pachtungen nach Anschlägen immer vortheilhaft genug blieben.
Ueber diesen Unterschied ganz ins Reine zu kommen, wäre jekt um so mehr zu wünschen, da die Art und der Betrieb der Landwirthschaft schon häufig von dem Schlendrian abzuweichen scheint, und dadurch ungleich größere Er- träge, allerdings aber auch mehrere Kosten und die Nothwendigkeit eines grö» ßern Betriebscapitals entstehen: der erforderlichen mehreren Kenntnisse und Thätigkeit nicht zu gedenken. Hierdurch werden die Meinungen über den GSrundwerth und die Rente der Güter unbestimmter, schwankender und wider- sprechender, wie vormals; indem Einige dem Grund und Boden zu viel und der Industrie zu wenig, Andere jenem zu wenig und dieser zu viel beimessen, Die Landwirthschaft ist erst zu kurze Zeit rationell betrieben worden, um die
Grundsäße dieser Absonderung in klaren Begriffen darzustellen. Wir müssen
theils den Werth des Grund und Bodens nach allen seinen realen und relativen Cigenschaften noch genauer und bestimmter kennen lernen; theils über die un- zähligen Modificationen des Wirthschaftsbetriebes mehrere und zuverlässigere Data, wie bisher, vor Augen haben, bevor wir solche Anschläge machen kön- nen, bei welchen weder der Grundbesißer, noch der Pächter gefährdet werden; leßterer aber nur nach Verhältniß seiner Kenntnisse, seiner Industrie und sei- nes angelegten Capitals, einen größern Vortheil machen kann. Kommen wir dahin, so wird dadurch, wenn Zeitpachtungen überhaupt fortdauern, die Aer-


