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Des Herrn Doctors Piepenbring Anleitung zur Kenntniß der verschiedenen Akfer- Erdarten; Des Herrn Doctors Bäßrens System der natürlichen und künstlichen Düngemit: tel, von Seite 1x, bis 23«+ SG. Zs Jndessen ist man doch mit den Taxatoren aus dem Bauerstande auch gar zu übel daran. An Oertern, die ihnen unbekannt sind, äußert sich ihre Unwissenheit am meisten- Die Klögsten von ihnen gründen ihr Urtheil auf die Früchte, die sie zur Zeit der Taxation etwa auf dem Boden finden, Wenn sie dabei nicht nach
fragen: ob diese Früchte gewöhnlich oder nur zufällig so sind, wie sie sich für das-
mal dem Auge darbieten, und ob, und welche ungewöhnliche Umstände auf die der- malige Beschaffenheit eingewirkt haben; so kann ihr Urtheil sehr unrichtig ausfallen.
Sanmas
Bei einer Arbeit, die so sehr ins Große gehet, als die bevorstehende Aufhe: bung der Gemeinheit im Fürstenthum Lüneburg, würde es die Mühe und Kosten reichlich belohnen, wenn man die zu den Bonitirungen zu gebrauchenden Männer zu diesem Geschäfte, so gut als immer möglich wäre, vorbereiten ließe,
Der Herr Leibmedicus Thaer sagt im ersten Bande seiner Cinleitung ze. Seite 131. sehr richtig:„, die Lehre von dem verhältnißmäßigen Werthe der Ack- Fer, oder wie man es gewöhnlich nennt, von der Bonitirung, kann nicht eher auf sichere Gründe zurükgeführt werden, bis man mehrere genaue Untersuchnngen des Bodens angestellet, und die Fruchtbarkeit desselben damit verglichen hat. Wis dahin bleibt alles schwankend, oft willführlich und täuschend. Es folgt daraus' nicht, daß jedesmal“ eine genaue chemische Untersuchung nethig sey, um den Werth des Bodens zu bestimmen. Wer viele Bodenarten beobachtet, und ihre Bestandtheile mehreremale untersucht hat, der wird im Stande seyn, durch' die Sinne und eini- ge leichte Proben den Gehalt eines Bodens so genau zu schäßen, wie ein erfahrner Bergmann den Metallgehalt der Erze nach ihrem Aeußeren schäzt, Erst muß man
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