Vorrede
as die Nahmen derjenigen Gattungen betrift, dit von verdienſtvollen Männern hergenommen ſind; die habe ich, wie der Herr von Linne ſagt, heilig beybe? halten.. Mas auch ein Hill und andere von dieſen Nah? men halten mögen: ſo glaube ich doh daß ſie nach den wes ſentlichen Nahmen, von welchen wir aber nicht viel aufwei ſen: können, die beſten ſind- Es iſt gewiß keine leichte Sache bey einer ſolchen Menge'von Gegenſtänden, die Un? terſcheidungszeichen ſo zuſammen zu drängen, daß man ſie in etlichen Worten ausdrücen könte. Und da die Nahmen Hey jeßigen Umſtänden der Botanik, weiter nichts ſind, als die Zeichen, die, mit mehrerer Sicherheit als Zife fern, die Stelle anweiſen, wo eine Gattung in einer Metho- de beſchrieben iſt: ſo iſt man ſchon zufrieden, wenn der Nahme Feiner Art widerſpricht, welches aber bey genauer? xer Unterſuchung von den wenigſten zu zeigen wäre. Die Rahmen, die von Lehrern oder Befürderern der Botamik Hergenommen ſind, haben dieſen Fehler niemals oder ſchr ſelten, und dagegen viele Vortheile.
&< ſehe alſo keine Urſache ein, warum man in Teutſchen, die Verdienſte groſer Männer verkennen, oder ihr Andenken unterdrüfen ſolte. Es fragt ſich nur, wie nan ſie überſezt? Soll man ſie als bloſe Beywörter hinſe: Ken, daß würde zu ungewohnt und hart lauten, wem wür» den: die Nahmen Kämpferiſche, Thaliſche 2. ge* fallen! und allemal Pflanze, Kraut oder Baum hinzufe: Hen, gibt zuſchleppende Wörter. I< habe es gewagt, dieſe Nahmen in Hauptwörter zu verwandeln, in dem iß dem Nahmen ein N oder CE hinzugeſezt habe, na<ßdem es der Wohlklang zu erfordern ſchien. Zu dieſer Endung der Wörter kan ich auch Beyſpiele aus den Alten auſweiſen, nach welchen ich mich gerichtet habe, So iſtz- B. Päonien
ein


