Vorrede,
wenn es dürc< andere Regeln möglich iſt, von ten hei nent, die in Teutſ<hlanb zu Hauſe ſind, 2) hat man noch unter dieſen die Wahl, ſo nehme man denjenigen Nahe men, der entiveder von dem Anſehen der Pflanzen, went es ſich durch die ganze Gattung erſtrekt, oder von allges meinen Eigenſchaften hergenommen iſt. Oder wo dieſes nichtjiſt, denjenigen Nahmen der auſſer derſelben Pflanze ſonſt feine Bedentung mehr hat.
So würde vhngefähr ein Teutſcher, der ſein Vaters land Fente, auf Reiſen die Producte anderer Länder, die wegen? einerley Eigenſchaften, mit den Producten ſeines Vaterlands unter eine Gaitung gehören, mit der leztes Len Nahmen belegen.
Aber wie, wenn die Gegenſtände mit keinem in ſeinen Vaterlande übereinkommen, oder wenn ſie damit übereinkommen, und ſie wären in Teutſchen nahmenloß? Für dieſen Fall könte man folgende Regeln annchmen- entweder fan man aus den weſentlichen Merkmaten einen leichten Nahmen nehmen: oder wo diefe zu ſehr zuſam- mnengeſezt ſind, als daß ſie ſich in einen oder zwey Wor? ten erſchöpfen liefen, könte man die Nahmen, die in Vg terlande von dieſen Gegenſtänden üblich ſind, anzeigens und wo auch dieſe nicht bekant ſind, könte man ſie mit ei? nen übrigen Nahmen von verwanden. Gattungen belegen. Wozu aber ſo viel als möglich Wörter ohne andere Bedeue tung müſten gewählr werden. Wenn endlich alle dieſe Regeln nicht helfen: ſo müſte man ſie ohne Nahmen laſſen, um nicht denjenigen zuvor zu kommen, die durch eine aröſe ſere Beleſenheit und Kentniß der Pflanzen, geſchifte Nahez mev mittheilen Fönten.
In wie weit ich dieſe Regeln erfüllt habe, wird mich der Ausſpruch der Kenner lehren,
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