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Man ſiehet leicht daß die erſie Regel in einer leben diaen Sprache ſchwer zu befolgen ſey, wo die Nähmen ix jeder anderer Herrſchaft verſchieden ſind. Und wolte man dem Sprachgebrauc<e alleine folgen, ſo wäre ſie ein un? mögliches Geſet. Hier iſt das einzige Mittel die Nahe men in Büchern aufzuſuchen, welche alleine in Stande ſind, den ſchwankenden Sprachgebrauch feſt zu halten, Unter den Büchern muß man das vollſtändigſte wählen, Und das iſt wohl Tabernämontans Kräuterbuch, nach dex Bauhiniſchen Ausgabe, ſo wohl in der-Menge der Pflan- zen als der Nahmen. Bauhin hatte alle Synonymey gus den übrigen Teuiſchen zuſammen getragen.
Nach der zweyten Regel muß der Neberfeter unter vielen vorhandenen Nahmen denjenigen wählen, welcher dem Gegenſtande am angemeſſenßen und am beſien Teutſch iſt, Aus dieſer zweyten Negel folgen noc< verſchiedene, die ſich theils auf den Zuſtand der Botanik in teutſchen Büchern, theils auf die Sprache beziehen.
Wir haben noch kein vollſtändiges Syſtem von Kräus tern. in teutſcher Sprache. Folgtich find die meißten Nahe: men für Arten, denn die Gaitungen der Niten, ſmd durch die Methoden den neuera zerſireut worden. Der Veber: ſezer ſoll nun Nahmen für die Gattungen der gewählten Methode finden. Dieſe niſſen nothwendig voa den dar: unter befindlichen Arten hergenommen werden. Denn es wäre gewiß das thörigſte Unternehmen, wenn man für alle Gattungen neue Nahmen ſchafſen wolte. Daß hieß das ofne Gebiete der Flore durc) einen Schwarm unge: zogner Rekruten bewachen, weicher Liebhaber würde es wagen ſich durchzudränge::!
Um die Wahl unter dea Nahmea der Arten ſicher zu machen, ſind wohl folgende Regeln zu beobachten, 1) Gat: tungen von welchen mehrere Arten benahmt ſind, werden,
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