Borrede.
keiniſche, da viele Nahmen aus den Vorurtheil der alten
Zeiten, und noch mehr nur yon Bauern und Schäfern ent- im] ſiunden, 2) daß die Nahmen nicht in der Gewalt der Bo-| Jever tanifer ſtehen, wenn ſie die Schriften der Vorfahren| Dem| nicht unbrauchbar machen wollen. Und endlich muß ich| mal| dieſes noch hinzuſetzen, daß die Kentniſß der Pflanzen nach| mas den Nahmen der kleinſte Theil der Naturgeſchichte iſt, der| ſm), auſſer der Verbindung mit andern, völlig gleichgültig und| Inter 5 ohne Nuten iſt, Es iſt der erſte Schritt zur Keniniß der| Wil Natur, und wer ſich nicht weiter bemühen will, hätte ſeine| Zeh Mühe mit eben den Vortheil erſparen können.| mor Der Ueberjeßer einer Methode muß nun die vorhan-| WE denen teutſchen Naymen anf die Methode anwenden, und die| 6 lateiniſchen und grichiſchen Nahmen müſſen für ihn Worte vier ohne Bedevtung ſeyn, dena er ſoll ſie nicht überſeßzen; ſon»| dem(us dern den Nahmen, den der Teutſche von dieſer Pflanze| if, braucht, angeben.| dieß Ucberhaupt hat der Ueberſeßer auſſer den Regeln,| NL von der Benennung der Pflanzen, die in allen Anweiſungen ik zur Botanik vorfommen, nöch zwey Hauptregeln zu beo-|(mi bacßten: 1) muß er die Nahmen richtig angeben, 2) un-| weil ter vielen den beſien wählen. Unter richtigen Nahmen| VieDiG verſtehe ich nicht ſol<e, die von den weſentlichen Merkmax| win len hergenommen wären, das wäre eine zu harte Forde-| hf rung, die bey ſchon vorhandenen und durchgängig angenom? wnter 3x menen Nahmen gar unmöglich iſt: ſondern diejenigen Nah»| Wie Ih men der Pflanzen, die von allen, oder' doch von den meiſten)| il Ox Alten oder neuern Autorn angenominen worden ſind, und| Wg einer Pflanze eigenthümlich und urſprünglich zu kommen.| zoger d Hier muß der Ueberſetzer unterſcheiden, welche Nahmen agen von andern PJanzen, wegen einer eingebildeten oder würkliz|| <en Nehnlichieit, übergetragen ſind, und welchen von beis-"| dem ven ſie eigentlich zukommen. tungen
Man


