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and lateiniſchen Nahmen beſtund, dieſe Unbequemlichfeit mehr, daß ſie uns nur allzuleicht in jenes Labyrinth zurüf führie, aus welchen ſie«gekommen war. Wie viele und verſchiedene Nahmeu haben mh<t diemeiſten Arten! zum Glük hatten wir ſchon viele Kräuterbücher, als Bauhin ſei- nen Pinax verfertigte, welcher die ſc<on vorhandenen Nah- men feſt ſezte, zum wenigſten einen Leitfaden reichte, durcß die Verwirrung durch zu kommen.
Endlich fing man /an die Pflanzen nach gewiſſen Merkmalen zu ordnen, man verglich ihre Eigenſchaften, ſuchte die Aehnlichfeiten von den beſtimtern bis zu den all: gemeinſten, auf, und ſamlete ſie in Gakftungen Ordnunt- gen und Claſſen. Nun hatte jeder das Recht die Natar von einer Seite zu betrachten, von welcher er wolte, und von wie vielen iſt nicht dieſes möglich! Man kan daraus leicht ſchlieſen wie jämmerlich die Gattungen der Alten, die ſie nach den Anſehen Chabitus) errichteten, wuſien zerriſſen werden. Die gauze Nomenclatur zerfiel in ein Chaos.
Aber dieſes Chaos ſo fürchterlich es ausſicht, ſieht in gar keinen Verhältniß, mit dem Nutzen, den vielerley Methoden der Botanik, zur Erweiterung der Kentniß der Natur haben. Man hat auch der Unbequemlichkeit der verſchiedenen Nahwen durch die Verzeichniſſe der Synonye men abgeholfen. Der einzige Schaden iſt übrig, daß niemand mehr in Siande iſt, ſo viel Kräuter auf ſo weni? gen Papier zu beſc<reiven, als Dioſkorides,
Kenner der botaniſchen Geſchichte, werden bey dle ſem Fragmente lächeln, aber nicht ihnen denn ſie wiſſen es ſchuvn, ſondern Leuten, die ſich über die vielen, und theils poſierlichen Nahmen der Pflanzen luſtig machen wollett, ſuchte ich nur zu beweiſen, x) daß maa fich vielmehr wuns dern müſſe, daß die teutſche Nomenclatur bey einer ſolc<en
Entſtehung zum wenigſien noc< eben ſo gut ſey, als die las
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