Teil eines Werkes 
1 (1776) Des Ritter Carl von Linné Auserlesene Abhandlungen aus der Naturgeschichte, Physik und Arzneywissenschaft. 1
Entstehung
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320 XIV. Bon den Kräften der Pflanzen. x gleichen ſind die, welche auf ſchattichten Pläßen wächſen,

. Die Rubenblätter in Kellern und die Cichorienblätter, die R mit Erde bedeckt ſind, werden weiß und wäſſerig. Auch al: m le Früchte werden auf ſchattichten und feuchten Pläßen wäſſe»») riger und unſchmackhafter, als in tröckenien der Sonne aus» yen geſeßtem Land. z,An wäſſerigen Oertern werden die Pflan- 0008 zen oft freſſend. ſind derghbnenfuß(Ra- De nunculus) die Calle(Calla) der Aron('Arum) die See- difu cb roſe( Nymphaea) der LVaſſer-Ampfer( Rumexaquatica) jasfelge 0 der Wajſermerk(Sium) die Peerſaat( Phellandrium)| Pam der YWurerich( Cicuta) das Slöbtraut(Polygonum pe-(gm ſic.) der Üteerrectig(Cochlearia Armoracia) die Zrun-|(em, v

- Freiſe( Siſymbrium Naſtare, 5. m.) Aus eben dem Grund| Out, fr ſind viele Frühpfianzen( vernales) ſcharf: als die Küchen-(fröftiger, ſchelle( Anemone Pulſatilla) der Goldmilz( Chryloſple-|frätiger,| nium) der Kellerhals( Daphne) Daalſo, wie wir oft erz:| ſfertſti innert haben, unter den Waſſerpflanzen mehrere ſcharf ſind,! als ſüß: ſo muß man meinem Bedünfen nach mit ihnen be- Zyumeſen hutſam verfahren. Kurz alle Waſſerpflanzen die man auf die Feldm troenem Bodet pflanzt, verlieren ſehr viel von ihrer Schärfe.| te Zu Die Zuckerwurzel(Sitarum) eine wahre Gattung, wo| Wf! nicht gar eine Spielart des Waßſermert, die einzige Gafk- Schwei tung, welche auf troFenem Boden wächſt, iſt ganz ſüſſe undeiner Pf

| eßbar. Das ſüſſe Peteriein,( Apium dulce) der Selle- ihre Ruaf

ri der Jtaliener iſt eine angenehme Speiſe; wenn er aber in(Faoul:/ Sumpfen wild wächſt, iſt er ſcharf, ekelhaft und giftig.|men word Durch die Cultur alſo wird er auf trockenem Boden ſüß und|Collenw! eßbar. Die Arzeneygewächſe ſind weniger ſchmackh-ft, Mar und um wenn ſie noch grün ſind, gedürrt aber werden ſie ſchmack- bw, 7 baſter.(*). Alle Gewürze haben getrocknet den ſtärkſten juſt 2 Geſchmack,:';

N 25(in ba) (*) Dies kann nicht auf alle Arzeneypflanzen ausgedehnt wers wich den 3 denn bey vielen iſt gerade das Wegenttzeil war; 3. C. ala lam le obengenannte antiſcorbutiſche Pflanzen 5. 29.) verlieren ges das 3 troFnect allen Geſchmack. Wo aljo die Kraft in einem fluchtis : ge