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KIV, Von den Kräften der Pflanzen. Z17
ten gebraucht werden ſollten, muß man ſich ſehr wohl in Acht nehmen.
CG: 34:
Die funf und dreyſigſte Ordnung: die Roſe (Roſa) die Himbeere(Rubus) die Erdbeere(Fragaria) die Potenrille(Potentilla) die ZBlutwurz3(Tormentilla) die Sibaldie, die Waldgöttrin(Dryas) die WIeer- wurz(Geum) das Siebenſfingerfraut( Comarum) der Odermennineg(Agrimonia) das Srauenmäntelchen (Aphanes) der Sinau(Alchemilla) haben wechſelweiſe ſtehende Blätter, ſind alle zuſammenziehend, und alle ihre Theile beſißen faſt einerley Kräfte. Doch die Blumenblät- ter ſind hiervon ausgenommen, welche bey manchen Geſchlech= tern verſchieden ſind.
6. 35 Die ſieben und vierzigſte Grdnunt enthält die Euphorbie, dieDalechampie, die Clutie, das Dor- zelkraut(Andrachne) die Zlätterblume(Phyllanchus) den Croton, die Zrechnuß Clatropha) den Wunder- baum,(Ricinus) die Acalipha, die Tragie, das Hin- gelfraut(Mercurialis) die Cliffortie, Alle dieſe Pflan- zen ſind ſehr giſtig. z. E. der Euphorbienſaft, die kleineund groſie Springkörner(Grana tiglix» Cataputia) das Bingel» kraut. Man darf ſie alſo nicht ohne Vorſicht innerlich brau- <hen, welches auch die Wahrnehmung des Ray beſtätiget. (S.Synopl. Angl.) DieChagrillenrinde wird von den Stahlianern an ſtatt der Chinarinde gebraucht, weil ſie ſich für den ſchädlichen Wirkungen derſelben fürchten; allein ſie wiſſen nicht, daß die Chagrillenrinde die Rinde der Eiu- terie, aus dieſer ſehr giſtigen Klaſſe, von dem Geſchlecht der Clutie iſt.(*) Wer alſo ein taugliches Mittel ſtatt der (*) Der Ritter v. Linne brachte die Chagrille vormals unter die
Clutie) Clutia cascarilla Sp. PL. Cluteria H. CIE 1 SS0BL ſieht


