ST SRE TNS SSS SSS INIS INN = Kb.= IEEE u-
12
28 I. Von der Begattung der Pflanzen,
Gar; Blum) Bey den Thieren, ſind die männlichen Geburtsglieder 04 ſehr verſchieden. Cinige haben ein männliches Glied, wie nE die vierfüßitten, die Vönel, die Schlangen, die| 5 Plattſchwanzfiſche, die Jnſekten und YWürmerz ww ih Andere haben kein männliches Glied ,/ wie die meiſten Fiſche"Z und Schnecken. Einige haben Saamenbläsgen, wie gm] meiſtentheils die vierfüßigen Thiere; Andere haben dieſe nicht, N ' wie die Hunde. Einige beſizen Hoden, welche von den ubi) " verſchieden ſind, wie ebenfalls die vierfüßi- ſe 130 &gen Thierez3 bey andern iſt beydes in einen„Körper zuſam- verh, IM men verwachſen; wie bey den Siſchen. J< behaupte da-|; ſus Her, daß die Staubbeutel, die männliche Genitaltheile der| mi) Blume, nichts anders ſind als Körper, welche den männli-| Nuhn dien Saamen bereiten, und enthalten. Die Staubbeutel|| pfaß! alſo, ſind die Hoden und zugleich die Saamenbläschen z;|| verfil der Blumenſkaub aber iſt der wahre männliche Saamen,||| und fommt mit jenen Körperc<hen, im Thierreich, welche mit En dem Nahmen der Saamenthierchen belegt werden, überein.„I |. WNDN 8.22.| deli Dieſe Wahrheit läßt ſich durch Gründe erweiſen; und zwar| nſiſh Erſälich aus dem vorhergehendein. Die Staub-"| beutel und ihr Mehl ſind allezeit vor der Frucht vorhanden. e“E Eben wie die Frucht reif iſt, wenn ſie den Saamen fallen| läßt: ſo ſind auch die Staubbeutel reif, und haben ihre Be- M,; ſtimmung erfülle, wenn ſte den Staub haben fahren laſſen.„. Doch geſchiehet dieſes allezeit, wenn die Blume noch blühetz"R und% bald es geſchehen iſt, ſo fällt der unnüße Staubbeu- m cel ab.“4 vB Zweytens aus der Lage. Die Staubbeutel ſind 4 beſtändig in eine ſolche Lage geſeßt, daß der Blumenſtaub,) als der männliche Saame, den Stempel( Fig. 3. A), oder| “ das weibliche Geburtsglied erreichen kann. Entweder um- 3 00 geben die Staubfäden(F) den Stempel, wie bey den meiſten 1.006: 54| Z Blu-|":
>. CE WERE I IE OR MITTE“ Em| Si EEE i Rtl can 0 R SS WEEENEN TEE STETEN TEERRÜGIE EH FM IE.=-- IREEN v FEE v 42


