18 1. Von der Begattung der Pflanzett,
das Eyweiß zum Nahrungsſafe für das junge Hünchen, oder zum Mutterwaſſer; beyde Häutchen werden zur Lederhaut und Schaafhaut. Alles dieſes findet ſich auch bey dem Pflan- zenſaamen. Er hat eine Schaale(EF. 5te Figur); eine den Dotter umgebende Haur(L); einen Dotter(M), und eine Liarbe(A). Zwar fehlet das Eyweiß beym Saa- men: aber er bat feines nöthig. Die Erde worin er auffei- met, muß feucht ſeyn, wenn das junge Pflänzchen genähret werden ſoll. Eben ſo wenig haben die Eyer der Fiſche Cy- weiß nöthigz da ſie ſtets im Waſſer ſind.„Wenn die Blu- „5 me abgeblüher iſt, ſo fängt der Saamen an aufzuſchweiten, zz und man bemerkt oben ein Bläschen( die Schaafhaut des 5, Malpigh.) Es iſt mit einem Nabelſirang verſehen, der 5» bis an den gegen überſtehenden Theil des Cyesreicht, Wenn 3» ſich nun die Schaafhaut ſamt dem Ey vergrößert, ſo ſie- »»het man. an deſſen Spiße ein anderes kleines Pünktchen, 55 das ebenfalls von Tag zu Tag wächſt, bis es die ganze 2e- 5» derhaut und das ganze Cy anfüllet. Dieſe beyde Häute 5,(die Schaaf und Ledethaut)- verwandeln ſich in die Schaale 55 oder Bedeckung des- Saamens.(Logan, experim, 9.2 Hieraus erhellet alſo, daß"bey dem Saamen eben das'ge- ſchieht, was bey dem Ey vorgeht; und folglich ſind ohne al: len Zweifel die Saamenkörner die Eyer der Pflanzen,
6: 84 Daß die Pflanzen aus dem Eyerdotter entſtehen, be- weiſen ferner die LTahruntgsdruüſen(coryledones). Dieſe ſind bey den Kühen und ähnlichen Thieren der Mutterkuchen, nur vervielfältiget, der;mit der Frucht verbunden, den Saft KN der Mutter ſaugt und zur Nahrung des zarten Thieres vereitet,-|
6. O+ Die tägliche Erfahrung zeigt, daß alle Pflanzen wenn ſie aufkeimen, ihre Saamenblätter haben; und das iſt ſo all- gemein, daß ſich auch nicht eine einzige findet, die nicht da- ! mit
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