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36 4. Vonder Begattung der Pflänzett.
mengeſeßtfen Farrenkraut ähnlich. Dennoch lehrt uns die tägliche Erfahrung, daß die Federn, mit ſo vieler mechani- ſchen Kunſt ſie auch gebauet ſind, jährlich abfallen, und an- dere an ihrer Statt aus dem Körper, der die Wurzel iſt, Heraus wachſen. Daß äber die Federn nirgends anders als aus dem Körper der Vögel wachſen; daß dieſer die Wurzel der Federn ſey; daß er ſeinen Urſprung von dem Ey oder dem Saamen hat: dies alles iſt offenbar. Und eben dieſes gilt bey den Pflanzen. Ueber das beſiten ohne allen Zweifel ſo: wohl die Polypen, als alle Pflanzen ihren Saamen und ihre Cyer, wodurch ſie ſich ohne gewaltſame Zerſchneidung, und ohne Verſeßung durch Nebenſproſſen vermehren. Bern» hard Juſſieun har bey den Polypen Eyer oder Saamen entde>t.(S. 258ePF in den Stockholmiſchen Abhandl. 1746; S. 198.). Man bemerke auch, daß alle Thiere, welche lebendige Jungen zeugen, ihre Eyer haben, woraus ihre Brut entſiehet 3 ob ſie-gleich ſchon in Mutterleib zur beſtimm ten Zeit ausgehen; ſo wie das gebrütete Cy der Vögel im Meſt, welches die Gebärmutter vorſtellet, ausgehet. Auch den fleinſten Pflanzen dürfen wir ihren Saamen nicht'abſpre- chen, ob er gleich zuweilen der Schärfe unſeres bloßen Auges entgehet. Bey der Waſſerlinſe( Lemna) hat Valiſnert und bey dem Schimmel( Mucor) und Staubmoos(Byſius) Hlicheli(t. 91.) den Saamen entdeckt. Die Alten glaub- ten zwar der Übiſtel( Vilcum) entſtünde ohne Saamens indem ſie ihn oft auf der unteren Seite der Aeſte heraus wach» ſen ſahen, und nicht begreifen Fonnten, wie der Saamen von einem Baum zum andern fliegen und ſich ſo oft an die unterſte Seite, anhängen könne, Allein die Zeit hat gelehret, daß der KRrammetsvotgel die Miſtelbeeren freſſe um ſich vonihrent Mark zu ſättigen, Den Saamen giebt er unverdauet vott fich, der ſich alsdann mit dem Koth an die Aeſte hängt. Dep Regen ſpüler den klebrigen, Saamen ab,' und ſchwemmeet vſt ein Körngen an die untere Seite der Aeſte, Hier Feinter es auf; und mant: kann alſo ſagen, daß. der Krammetsvogel ſich ſelbſt ſein Unglück durch den Koth berei-
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