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des Schwengels. Je mehr dieſer nach der rechten Seite eingehängt wird, deſto breiter wird die Fur- <e. Gewöhnlich ſind die Pferde in das Loch vor der Mitte des Pflugbaumes, odey in eines der neben- ſtehenden eingehängt; die andern dienen nur, wenn man nahe an einem Graben oder einer Hecke hin- zuackern hat. Wird der Kamm gewendet, ſo daß die längſte Kante nach der linken Seite des Baus mes überſteht, ſo können die Pferde ſo weit von dieſer Seite geſpannt werden, daß keines davon in der Furche zu gehen braucht, welches bei vielen Ar- beiten nicht ohne Nußken iſt. Sig. 51
Der Streichhaken= iſt eine der einfachſten und nüßlichſten Erfindungen. Er beſteht aus einer Stan- ge von eichenem Holze, auf welcher nach dem ei- nen Ende zu ein Stück Brett, ungefähr 2 Fuß lang, angenagelt iſt. Nahe dabei iſt ein Haken, ver? mittelſt deſſen der Streichhaken in ein hinter dem Streichbrete oder an der Stürze des Pfluges befind- liches Eiſen(bei q. Fig. 1. u. 2.) eingehängt wird.= Dieſer Streichhaken iſt nichts anders, als eine Wer»- längerung des Streichbrettes. Er dient hauptſäch? lich dazu, die durch das tiefe Pflügen hoch aufge- brochene und bergan drängende Erde aufrecht zu er? halten, damit der auſgethürmte Grund nicht ſogleich wieder hinter dem Pfluge in die Furche zurückfällt. Ein Mann faßt den Streichhaken mit beiden Hän- den und ſtellt ſich ſo, daß der Streichhaken mit dem Streichbrette einen mehr oder weniger ſtumpfen Win- Fel bildet. Der Mann geht in paralleler Nichtung mit dem Pfluge in der Furche vorwärts und hält die Stange höher oder niedriger, je nachdem die Pflug? art es erfordert. Auf dieſe Art wird der Grund, nachdem er ſich in der Wölbung des Streichbrettes zu der erforderlichen Höhe oder zum Rücken erhoben,


