10 lichen Päluge, das Gute bei weitem nicht leiſten, wie-die Stelze.= Das Kolter oder Sech hat an dem Griffe eine Beugung zur Linken, wodurch es in ſenkrechter Richtung nach der platten oder Land- ſeite des Schars herabhängt.'
Sig: 2. ſtellt die linke oder Landſeite des Pfluges vor -- mit allen ſeinen wirkenden Theilen.“Die breite Schiene r. gibt dem PÄuge ſeine Hauptfeſtigkeit und dann iſt auf der Seite der Störze ein durchlöchertes Eiſen befeſtigt, welches zum Einhängen des Streich- hakens Fig. 5. dient.
FIU. 3. Das Shar von unten vorſtellend, iſt ein halber Keil. Seine Landſeite hb. c. iſt ſowohl in horizontaler als vertikaler Richtung gerade und platt. Die Fur- chenſeite iſt ſchneidend und bildet wit der andern ei- nen Winkel von 30 Graden. Der Streifen Ü. iſt ein ſtarkes eiſernes Band, das in eine Rinne der hölzernen Sohle des Heftes 2. einpaßt und durch den Nagel 1., der durch das Heft dringt, darin zurückgehalten wird. Die Ferſe der Sohle iſt mit Eiſen beſchlagen, weil dev Pflug auf den 2 Punkten b. d. am meiſten aufliegt. Fig. 4. DerPflugkamm, welcher vorne in den Pflugbaum bei A. eingeſchoben und durch den Bolten€., der durch das Loch c. auf Fig. 1. geht, darin feſt gehal- ten. Die Platte ruht gewöhnlich in der Kerbe a.; ſoll der Pflug aber zu einer beſondern Tiefe gehen, ſo verſeßt man den Kamm, und läßt ihn auf db. ruhen. Die längere Kante der Platte kann nach Gutfinden über die rechte oder linke Seite des Pflug- baums hervorragen; doch iſt ihr gewöhnlicher Plaß zur Rechten. Die 8 Löcher dienen zum Einhängen


