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Beschreibung und Abbildung des von dem Hochlöblichen landwirthschaftlichen Central-Verein für Baden ... öffentlich probirten Brabanter-Pflugs / von Anton Herrmann
Entstehung
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auf den Streichhafen anſtoßen und von dieſem, wenn man will, 2 bis 3 Fuß wegwerfen, oder dünne über das Ackerbeet verbreiten laſſen.

Ein anderer vortrefflicher Gebrauch des Streich- hafens findet bei dem Aufbrechen einer alten Gragsnar- be, Anger, ſtatt, wenn man ſie nicht erſt ſchälen und dann von neuem pflügen, ſondern mit einem Male abfertigen will. Bricht man den Raſen nur ſehr flach um, ſo hat man nichts als Kraut und Wur- zein, aber keine Erde; oder zu tief, ſo wollen ſich die Raſen nicht legen, ſondern bleiben auf der Kan- te ſtehen. Durch den Streichhaken aber kann man dieſen Unfällen begegnen.

RNRacchtraoag

Die unterfertigten Kunſtverſtändigen und praktiſchen Land- wirthe haben bei der heute vorgenommenen Prüfung des Bra- banter Pflugs folgende Eigenſchaften wahrgenommen:

1) Dieſer Pflug kann ohne beſondere Kraftanwendung und ohne beſondere Kunſtfertigkeit geführt werden.

2) Er erfordert nicht mehr Zugkraft, als die gewöhnlichen hierlandes üblichen Pflüge.

3) Er iſt in ſeiner Zuſammenſetzung höchſt einfach, und da ſeine Theile feſt und unbeweglich ſind, weit ſiärker und ſeine Wirkungen weit kräftiger als jene.

4) Eben darum iſt er auch dauerhafter und für den Land-

mann wobhlfeiler.

5) Mit ihm kann fiufenweiſe von%, Zoll bis zu 2 Fuß der Tiefe nach gepflügt werden. Bei Rayolarbeiten iſt er da- her ganz unentbehrlich.

6) Man kann durch ihn Schnitte von 6 Zoll bis 2 Fuß der Breite nach bewirken.. 7) Man kann ferner in der nämlichen Furche 2 auch 3 Schnit: te ziehen. Eine Verrichtung die mit dem gewöhnlichen

gar nicht bewerkſtelligt werden kann.

8) Durch ihn wird die Ackerkrume vollſtändig umgelegt und

. Nicht minder durh vas Zerbröctfeln die Pulveriſirung ders

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