„Die Kraft, mit welcher dieſer Pflug mit weni- „gem Eiſen, Widerſtand leiſtet, iſt ungemein „groß, daß ich zu meinem Erſtaunen Pflüge ge- „ſehen, welche in der Mitte des Waums ganz
„„durchbrochen geweſen, nur mit einem leichten ei-
„ſernen Band wieder zuſammengebunden waren "„„und"ganz gut fortarbeiteten.= Man ſpannt, „nach der Verſchiedenheit des Zwecks und des „Bodens, ein oder zwei Pferde davor. Nie ſah „ich mehr, und häufig ſah ich in wirklich ſchwe- „vem Boden mit zwei Pferden auf die Tiefe von „10 bis 11. Zoll in der zweiten Fahre zum Ha- „fer arbeiten, und dabei ſo breite Fahren auf? „„iehmen, daß ein 7x Fuß breites Beet mit ſechs „Fahren gepflägt wurde, und jede Fahre vollkom- „wen umgelegt ward.=- Mich dünkt, es ſey „nicht möglich, vortheilhaftere Eigen- „ſchaften an einem Pfluge zu finden; „auch iſt ſein Nuf ſo weit verbreitet, daß ich in „„der Nähe von Genf, bei Hrn. Crud de Gint- „hod, einem der Schweizer- Raypporteurs über „das Inſtitut von Hofwyl, mehrere dieſer unmit- „telbar aus Brabant angekommenen Pflüge im „Gebrauch fand, und H. C. Pictet aus Genf ei- „men ſolchen Pflug aus Brabant beſtellt hatte. Herr Schwerz, in deſſen Anleitung zur Kenntniß der Belgiſchen Landwirthſchaft 1. Bd. S. 80. ſagt? „Mein zu Oſimalle in der Kampine, 4 Stunden „von Antwerpen, gemachter Pflug, wiegt 80-Pf. „und Foſtet an Ort und Stelle 18 fl. Ob ich „„gleich auf meinen ſpätern Reiſen einen noch beſ- „ſern zu treffen gehofſt hatte, ſo ſchien es mir „nachher doch, daß von allen denen, die ich ge- „ſehen, keiner jenem an Zweckmäßigkeit gleich kom- „me Einſtweilen können wir ihn kühn als das „„Muſterbild des Belgiſchen Pflugs aufſtellen. „Aft, wenn bei großer Dürre die Kleeſtoppel
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