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Beschreibung und Abbildung des von dem Hochlöblichen landwirthschaftlichen Central-Verein für Baden ... öffentlich probirten Brabanter-Pflugs / von Anton Herrmann
Entstehung
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Die Kraft, mit welcher dieſer Pflug mit weni- gem Eiſen, Widerſtand leiſtet, iſt ungemein groß, daß ich zu meinem Erſtaunen Pflüge ge- ſehen, welche in der Mitte des Waums ganz

durchbrochen geweſen, nur mit einem leichten ei-

ſernen Band wieder zuſammengebunden waren "und"ganz gut fortarbeiteten.= Man ſpannt, nach der Verſchiedenheit des Zwecks und des Bodens, ein oder zwei Pferde davor. Nie ſah ich mehr, und häufig ſah ich in wirklich ſchwe- vem Boden mit zwei Pferden auf die Tiefe von 10 bis 11. Zoll in der zweiten Fahre zum Ha- fer arbeiten, und dabei ſo breite Fahren auf? iehmen, daß ein 7x Fuß breites Beet mit ſechs Fahren gepflägt wurde, und jede Fahre vollkom- wen umgelegt ward.=- Mich dünkt, es ſey nicht möglich, vortheilhaftere Eigen- ſchaften an einem Pfluge zu finden; auch iſt ſein Nuf ſo weit verbreitet, daß ich in der Nähe von Genf, bei Hrn. Crud de Gint- hod, einem der Schweizer- Raypporteurs über das Inſtitut von Hofwyl, mehrere dieſer unmit- telbar aus Brabant angekommenen Pflüge im Gebrauch fand, und H. C. Pictet aus Genf ei- men ſolchen Pflug aus Brabant beſtellt hatte. Herr Schwerz, in deſſen Anleitung zur Kenntniß der Belgiſchen Landwirthſchaft 1. Bd. S. 80. ſagt? Mein zu Oſimalle in der Kampine, 4 Stunden von Antwerpen, gemachter Pflug, wiegt 80-Pf. und Foſtet an Ort und Stelle 18 fl. Ob ich gleich auf meinen ſpätern Reiſen einen noch beſ- ſern zu treffen gehofſt hatte, ſo ſchien es mir nachher doch, daß von allen denen, die ich ge- ſehen, keiner jenem an Zweckmäßigkeit gleich kom- me Einſtweilen können wir ihn kühn als das Muſterbild des Belgiſchen Pflugs aufſtellen. Aft, wenn bei großer Dürre die Kleeſtoppel

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