Wehl„meiner Nachbarn nicht aufzureißen war, kamen
emen„ſie zu mir, einen ſolchen Pflug zu leihen. Zum 98 A„„Ausackern der Kartoffeln, zum Einlegen des 8 gan)„„Rapſes, zum Umreißen einer Kleeſtoppel, zum Auf- tend„oden eines Gragangers, zum Schälen des Bo- warn„„dens, wo man nur eine 1 Zoll dicke Narbe wegneh- pant,„„men will, zum Nayolen, wo das Schaar 30 Centi- 1d des„metres= 10 Bad. Zoll oder 1 Fuß tief in die Erde ie ſch„„dringen ſoll, iſt dieſer Pflug gleich geſchickt. Ge- ſchwe« zrhen in derſelben Furche 2 Pflüge hinter einander, * von„„wovon in leichtem Grunde der erſte mit einem, 1 Au„„der andere mit zwei Pferden, in ſchwerem Bo- 1 auß„„den aber, der erſte mit zwei, und der andere : ſechs„mit drei Pferden beſpannt iſt, ſo läßt ſich der Wfome„Grund 45 Centim. oder 15 Zoll tief rühren.“=- 8 ſeh„Zm Gebrauche hat der Belgiſche Pflug vor allen ige„mir bekannten, ſo große Worzüge, daß es ſchwer den;„fallen ſollte, ſich ein vollfommneres. Jdeal zu den-
ih in„ten... Er geht leicht, und ein Pferd oder ein Ochs zin bedarf keiner größern Anſtrengung, ihn in lehmigen „Sandboden, ja, wenn die Pflugart nicht tief iſt,
Über mite„in ſandigem Lehmboden zu ziehen, als ein doppeltes 90 im„Geſpann mit einem unſerer nicht ungeſchickten Rä- ne„derpflüge,=- und zu keiner gewöhnlichen Pflugart att,„werden je, auch ſelbſt im ſchwerſten Boden, mehr untniß+„als zwei Pferde vorgeſpannt.“=- Dieſe Vorzüge „ſagt„ſoll dieſer Pflug haben!=- (nden Und in ſeinem, unterm 24. Auguſt 1820 als Direc- 0X tor des landwirthſchaftlichen Jnuſtituts zu Hohenheim ve in Gegenwart Sr. Majeſtät des Königs von NEN Würtemberg gehaltenen Vortrag beim Erndte- ii feſt daſelbſt,=-Fagt er unter anderm:„„Hier hat ſich h06„bach dem einſtimmigen Urtheile unpa.theyiſcher Be- 5„„obachter, keiner von allen in Hohenheim ge- un-„ſammelten Pflügen mit dem Belgiſchen meſſen dür- „fen. Der unzweideutige Beifall iſt wohl der, wenn
ohe,; ud„„von Jugend auf an. ein anderes Werkzeug ge-


