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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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Aus allem, was bisher über das Verhältniß zwiſchen den Maſſen, aus welchen die dichte Erd- rinde gebildet,:und der Ackererde geſagt worden iſt, geht offenbar hervor, daß jene auf die Bildung und Beſchaffenheit dieſer, und hierdurch auf die voll: kommner gebildeten Pflanzen» einen ſchr wichtigen Einfluß haben, und daß, obgleich durch die Pflan» zen ſelbſt die Fruchtbarkeit des Bodens ſehr erhöht

wird, doch durch Zerſtörung: und Löſung der Felſen.

die erſte Bedingung zum Leben. der Pflanzen gege- ben worden ſey. Wenn dieſem ſo iſt, ſo hat die Beſchaffenheit der dichten Erdrinde 1gewiß einen ſehr ausgebreiteten und. viel umfaſſenden Einfluß. Dem größten und bedeutendſten Theile der Pflänzen iſt ſie Standort, auf das Leben der. Thiere, welche ihre Nahrung aus dem Pflanzenreiche nehmen, wirkt ſie auf dieſe Weiſe mächtig ein, ſomit alſo auch auf des Menſchen Leben und Thätigkeit... Glückliche Län- der, deren Fels- und Geſteinarten neuen Ackerbo- den'geben; welcher zu der Erhaltung und Ernäh- rung nüßlicher Pflanzen tief genug, gut gelegen und zweckmäßig gemiſcht iſt, rund der: zu dem Anbau verſchiedener Pflanzen. die nothwendigen Modifika- tionen darbietet. Sey mir gegrüßt, Deutſchland, ſo reich an Produktion wie trefflichen Männern. Mit Recht dürfen wir das Lob, welches vor Zeiten