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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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4 M5. 1d ihrer hat. In den Bergen unſers Sollingers, in welchen

m ee außer dem bunten Sandſtein faſt keine Steinart vor- "dnn kommt, wird der Boden wenig verſchieden gefunden, Ü m dahingegen auf den Bergen, welche fich längs der Wide 0, Leine aus der hieſigen Gegend bis in die Provinz. SE Kahlenberg hinziehen, und in Kahlenberg und Hil- (nnächf desheim ſelbſt, in welchen, ſo wie in den erſige- Nena nannten Gegenden, Kalkſtein, Sandſtein und Mer- Art fen gelſchiefer höchſt mannigfaltig abwechſeln, iſt die nd age Beſchaffenheit des Ackerbodens außerordentlich ver- v fm| ſchieden.

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horen| Die Natur der Hauptmaſſe der Schichten hat jf, mit| auf die Qualität des Fruchtbodens den entſchieden- Neerbe- ſten Einfluß. In einem Boden, welchem Sandſtein 0 Do unterliegt, kann man dieſe Geſteinart auf ähnliche Pie Weiſe wieder erkennen, wie in einem Boden, deſſen en it Grundlage Mergel iſt, die Eigenthümlichkeit des von der Mergels wieder zum Vorſchein kommt. Allein Aus- Nani: nahmen von dieſer Regel ſind nicht ſelten, nämlich wie in da, wo die Hauptmaſſe des der Zerſtörung kräftig werden, widerſireitenden Geſteins Schichten eines leicht in Echich: Erde zu verwandelnden Minerals hat. So iſt es egen die mit dem Muſchelkalkſtein, deſſen Berge nicht + gef ſelten mit Thon bedeckt ſind, welcher aber nicht durch len Ziv die Zerſiorung des Hauptgeſteins, ſondern durch die + Di Zerſetzung der mit derſelben abwechſelnden Schichten 4 Aurfen von Schieferthon und Thonmergel entſtanden iſt.

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