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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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ſichtlich der Form, als der Ausdehnung und ihrer Neigungswinkel ſo höchſt verſchieden gefunden wer-

den, daß, wenn man auch eine beſtimmte Ordnung

in der Aufeinanderfolge ihrer Bildung bemerkt, den- noch die verſchiedenſten Geſteinarten in verſchiedenen Höhen an die Oberfläche kommen, ſo iſt es klar, daß der aus der Zerſeßung der Geſteinarken zunächſt erzeugte ackerbare Boden, an nicht weit von einan- der entfernten Orten von ſchr verſchiedener Art ſeyn kann. Von der Art, wie die Richtung und Lage der Schichten auf den Ackerboden einwirken, kann man ſich deutlich überzeugen, wenn man die Gegen- den, in welchen eine gewiſſe Geſteinart mit horizon- kaler Schichtung unter dem Ackerboden liegt, mit andern Gegenden vergleicht, in welchen der Ackerbo- den verſchiedene, mehr oder weniger gegen den Ho- rizont geneigte Schichten zur Grundlage hat. In je- nen Gegenden iſt in der Regel der Ackerboden nicht ſehr verſchieden, dahingegen er in dieſen von der verſchiedenſten Art vorkommt. Die große Mannig- faltigfeit des Ackerbodens in Deutſchland, ſo wie in England, kann zum Theil dadurch erklärt werden, daß in der Regel die Natur und Lage der Schich- ten in dieſen Ländern ſehr abwechſeln, dagegen die gleiche Bodenart, welche 8. B. in einem großen Theile von Südrußland vorfomm?, ohne allen Zwei- fel ihr Daſeyn den überall und auf gleiche Weiſe unter dem Boden liegenden Kalkſchichten zu danken

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