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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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Waſſer mechaniſch zerſeßt werden. Hierher gehören die verſchiedenen Varietäten des Mergels, der Scieferthon, der Baſalttuff und der vulka»- niſche Tuff. Dieſe Geſteinarten, welche in meh- reren Gegenden ſehr ausgebreitet ſind; haben auf die Bildung der ackerbaren Erde einen ſehr großen Ein- fluß, obgleich der aus ihnen entſtandene Boden, ih- rer Natur nach, von ſehr verſchiedener Beſchaffen- heit iſt. Der Schieferthon giebt den Thonboden. Der Boden, welcher durchy die Zerſeßung des Mer- gels entſtanden iſt, hat in dem Verhältniſſe weni- ger Thon, in welchem derſelbe von dem Kalk- und Sandgehalte des Mergels übertroffen wird. Der Baſalttuff, ſo wie der vulkaniſche, pflegen einen ge- mengten und ſehr fruchtbaren Boden zu geben. C::596.

Auf die große Verſchiedenheit des, durch die Zerſeßung der Geſteinarten zunächſt gebildeten, Acker- bodens haben die höchſt verſchiedenen Verhaltniſſe, welche in der Schichtung und Lagerung der Geſtiein- arten ſtatt finden, ſehr. großen Einfluß, Dieſe Ver- ſchiedenheit des Ackerbodens würde nicht ſo groß ſeyn, wenn die Geſteinarten älterer und neuerer For- mation horizontal geſchichtet in einer gewiſſen Ord- nung vorkämen. In dieſem Falle würde die äußerſte Schicht ein und ebenderſelben Geſieinart bei noch ſo großer Ausdehnung ſich gleich bleiben. Da aber die Schichten der verſchiedenen Geſteinarten, ſowohl hin-

Möglinſche Annalen XIV. Bd. 2. St. Gg